strandgut

ratur aquarell

das meer eine welle wassers in der anderen, darin ein stück holz trieb. das türmte sich mit jedem wellenkamm, glitt von dort hinab ins nächste tal. auf den strand zu. über den hinweg zog meer in wolken, weißen walen gleich. darunter trieben zwei gestalten, waren sich insel, wiegten mit der dünung, waren sich eine welt in der anderen, mit meer darin, möwenrufen und dem schlag anlandender wellen, die sich im sand verliefen und zurück glitten, leise klirrend gebrochene schneckenhäuschen vor sich her rollten.

das band dunkler wolken hatte sich vom mittlerweile aufklarenden horizont gelöst. zog unter sich einen schleier nach, regenfahnen, die schwangen mit einem fernen wind. sinterfahnen, ging es ratur durch den sinn, darin gelöst und auszuflocken bereit, was sinn ergab, dort, wo es herkam und dort, wo es ausflockte und haften blieb, substanz. hier für den augenblick des herabregnens gewissheit und doch nicht mehr als regentropfen über einem meer.

oma?

nicht mehr

meer nicht mehr

heute bracht es nichts mehr, es ist schon genug getan, gedacht, geredet, gegessen, geschehen.

versuchung

ein weiterer versuch, das meer zu malen

ein weiterer versuch das meer zu malen.