heinrich heine – alexander kluge

heinrich heine - alexander kluge

einmal saß ich am meer
es kam mir vor
als sitze ich im zirkus
vor mir wellen
die mit der zeit spielten
hinter mir alexander kluge im gespräch mit heinrich heine
es war ein ungewöhnlicher tag
für einen moment spitzte alles die ohren
um den laut zu hören der in die welt kam
gedichte fangen sie ein
tasten sie ab
poesie bedeutet über meere gehen
heißt: die stille umarmen die uns sagt
nun geht das gedicht los
aber nie
nun ist es zu hause

belysnaechte

meer – hände

meer aquarell

als kind war ich zu hause in der landschaft des meeres, in der wüste, die ja auch nichts anderes war als ein ozean aus sand und in den steinigen gebirgen. alles lag in meiner hand, solange meine hand in der meines vaters lag.

sanden

aquarell meer

immerhin stecken wir schon mal in einer sandbank fest, aber die insel haben wir noch nicht erreicht.

so was wie der weg ist… können wir nicht gebrauchen.