
die piratin sitzt am hafen und sieht aufs meer. statt auf ihre popcorn-duellforderung einzugehen, hat sich der kobboi wegen des lang zurückliegenden mißverständnisses bei ihr entschuldigt und ihr eine ovomaltine ausgegeben. die insulanerinnern bringen mich ganz schön durcheinander, sagt sie leise und ilija schnattert zufrieden.

21. Juni 2008 von 10 – 16 Uhr
esther furrer, regula buri, felix xaver rittiner, silvia zimmermann und rittiner & gomez freuen sich auf ihren besuch.
atelierhaus spiez
kornmattgasse 9 / ch-3700 spiez / +41 33 650 96 78

Ich werfe mich in den Sand, bedecke meinen Kopf mit Händen und Armen, was nicht mehr als eine hilflose Geste ist, angesichts der Kanonenkugeln, die in wenigen Sekunden auf der Insel niedergehen werden. Doch das Kanonengedonner verstummt, es wird still und noch immer warte ich auf die Einschläge. Da, plötzlich, höre ich ein Schwirren und Flattern über mir. Ich schaue auf und sehe eine dichte, farbenfrohe Wolke über der Insel aufsteigen: Es sind hunderte, tausende Paradiesvögel mit Flügeln wie reich verzierte Fächer, Schnäbeln wie Ornamente und Schwanzfedern wie Arabesken.
Unklar ist, ob das Kanonenfeuer die Vögel aufgescheucht hat oder die Vögel vom Piratenschiff auf die Insel geschossen worden sind.