das eigenartige haus drucksache zur isla volante: das eigenartige haus

isla volante

logbuch der insel - rittiner & gomez

passanten

text: r&g 25. April 2010

passanten

zur zeit hat jede eine geschichte bereit, warum sie mit der fähre gekommen sei und nicht mit dem flieger. so ist es für uns insulanerinnen sehr einfach, mit den passanten ins gespräch zu kommen.

nach ihren einstiegs-geschichten erfährt man dann die schönsten erzählungen über ihre traumprinzen und -reisen und wieso hier der kaffee und kuchen so gut schmecken wie bei der eigenen mutter.

dabei servieren wir ja nur zu gerne datteln zum kaffee.

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1# wind

text: sudabeh mohafez 22. April 2010

wind

der erste, den die piratin auf der insel kennenlernt, ist der wind. er reißt ihr fast das rote tuch vom kopf und fegt ihr feinen sand in das eine auge, über dem sie keine klappe trägt. es wäre nicht wirklich falsch zu sagen, daß der wind, als die piratin zum ersten mal auf der insel anlegt, volantet was das zeug hält. beeindruckt stemmt sie sich gegen ihn. du bist ein großer, wunderbarer wind!, ruft sie ihm zu. dann schaut sie kurz zurück zur euka, die sie am kai zurückgelassen hat, fest vertäut, und sieht sich um. weiter vorn, an einem gebäude, das aussieht wie ein western-saloon, läßt der wind am langen band einen hut für sie flattern. ah, ruft die piratin, danke!, denkt sich, daß, wo ein hut ist, auch einer sein wird, der ihn trägt, und macht sich auf, den besitzer zu finden. der wind aber flaut zufrieden ab und säuselt aufs meer hinaus.

zehn zeilen

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platz zum fliegen

text: r&g 20. April 2010

flieger

dank der vulkanasche gab es für die möwen am himmel uneingeschränkte flugfreiheit. zu freiheit gesellte sich auch noch die ruhe – himmlisch – im wahrsten sinn des wortes.

ausserhalb der insel gibt es da andere probleme.

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