am strand

sketch zeichnung

diese stille, die keine minuten kennt, keine freizeichen, nur so etwas, als würden die reste eines blickes verkauft.
als gäbe es ideen die sprachlos machen.
das vergessen.
das erinnern.
da sitzen zwei und betrachten sie
ihre blicke feilschen um die besten sätze.
wenn man die sätze doch verminen könnte, sie ausgrenzen aus den mündern der anderen, die sprachlos das meer schauen, über sie reden, die art wie sich ihr oberteil in die landschaft fügt, als gehöre es dazu wie der wind, wie die wellen, die brandung, wie die ferne die gerade das licht ausmacht, weil es in der dunkelheit besser sehen kann.
sie träumt, was kein schweigen ist, was aber verschwiegen werden kann, denn sie wird ja von zwei herren eingesammelt, wenn sie möchte zu einem garantiert guten wein eingeladen.
da sitzen sie dann wie fremde. machen im kopf pläne. stellen sich was vor, irgendetwas mit leidenschaft und trübsinn, mit verbogenen schwitzenden körpern und ratlosen danach, das aufsteht, vergisst, dass einem die tropfen nicht nur aus dem haar fallen und das soll die krönung der schöpfung sein, denkt sie.
nein, das ist kein denken, das ist mehr ein summen, ein knacken, ein flüstern.
die zwei betrachten sie so, dass es ihnen nicht vorkommt wie ein schmerz, der sie wieder verlassen kann, aber der schmerz bleibt da, stürzt sich auf sie und vergisst, das alle tränen dem meer gehören, dass daraus den flaschenpfand macht, der uns beruhigt wie nichts, denn wenn wir von allen verlassen werden, ist er der, der bleiben wird, den wir abgeben können und sicher sind, das wir immer etwas zurückbekommen.

text:

Roger

Dem Meer gehört endlich alles.

17. Mai 2011 - 11:15

Weberin

War das jemals anders?

17. Mai 2011 - 14:04

Sammelmappe

so wohlbehalten fühlt man sich nur am Strand

17. Mai 2011 - 17:01

rittiner & gomez

wir bleiben noch.

17. Mai 2011 - 17:09

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