andré breton und andrei bely

andre breton und andrei bely

die erfüllung

eine bewusste bewegung
etwas das nicht sagt
es muss sich regen

es regt sich
es ist in diesem endlosen draußen
es ist das schiff das alles bereits weiß
es sind die anderen/ die fremden die uns fragen stellen

was ist es noch
es ist die natürlichkeit des unwahrscheinlichen
es ist dieser eine satz der unausgesprochen bleiben muss
es sind die gassen
die brücken die überall wo sie flüstern können flüstern

es ist der scherz der atmen kann
der flüstert
sind wir kirchturmuhren und wenn wir welche sind
wie spät ist es oder geht uns alles auf den zeiger
hören wir lieber schritte die sich fortbewegen von unseren
gemeinsamkeiten

setzen wir voraus
jemand geht durch das zimmer
schiebt seinen hut auf dem kopf und stellt sich vor
ich bin der hang
ich setze parolen ein und nenne es thesen
ich bin nie gewesen
trotzdem erzähle ich gerne wie es war
damals als man noch rief
willkommen zwischen den brettern
den flügen
den fliegen
dem gewässer
wir sitzen hier so ziemlich fest
denken sie sich nur
die schiffe die sie hier sehen sind alle gezeichnet

eine dunkelblaue miene auf der strasse
ein seitlich verschränkter blick
sie zieht sich magisch an
sie spricht es aus
wir sitzen fest
wer wir auch immer sind
wir erreichen die nacht niemals wenn wir daran zweifeln

doch von vorn

was wird geboren
nennen wir es not
zeichnen wir es auf
blättern wir darin

was ist literatur
wer verlangt nach ihr
der taube vielleicht der auf einem nichtvorhandenen stuhl sitzt

wer hält das alles auf und wer läßt es fallen

die heiterkeit des todes

das verlangen der vierzentner fische nach ein wenig struktur

andre breton / andrei bely

text:

Dong

perlentaucher

Das Buch sollte man lesen, wenn man, ja was, Literatur liebt..

28. September 2013 - 10:36

rittiner & gomez

und wir lesen hilbig

28. September 2013 - 14:46

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