arbeitsweg

urban

jeden morgen gehe ich in mein büro. der weg dort hin ist immer der gleiche, sogar die menschen, die mir begegnen, sind immer die gleichen, auch der westwind, der nieselregen und die bäume, die im wind zu tanzen scheinen. all das ist mir lieb und vertraut. wenn dann irgendwo etwas neues auftaucht, etwa eine ungewohnte person, die meinen weg kreuzt oder an einer fassade ein neu gestichenes fenster oder fremde geräusche, versetzt mich das in freudige aufregung und ich bin mir sicher, dass an diesem tag irgend etwas ausergewöhnliches geschehen wird.

text:

monoblog

sie sind schön, die kleinen, täglichen routinen. durch sie fühlt man sich wohl und vertraut und gut aufgehoben…

20. Oktober 2006 - 08:13

martino

tjatja, bin ich eigentlich auch dafür, dass man jede fassade jeden tag neu anstreicht. damit die aussergewöhnlichkeit des daseins nicht abnimmt. entschuldigung. ist ein bisschen extrem, oder?

20. Oktober 2006 - 20:41

HerrK

same, same, but different…

20. Oktober 2006 - 22:52

HerrK

man rettet sich in aussergewöhnliche gewöhnlichkeiten, in neuigkeiten, ironie & satire, poesie & kunst, die welt ist unendlich grausam und doch wunderschön…

21. Oktober 2006 - 23:55

martino

stimmt, herrk. im farbenprächtigen herbstlaub im klaren licht des bergföhns zuschauen, wie eine ameise einen halben wurm wegträgt, zum beispiel. da ist alles drin, alles, was je war. deshalb: wozu die fassadenhörigkeit? jaja, sie gehört halt auch dazu…

22. Oktober 2006 - 18:47

HerrK

im farbenprächtigen herbstlaub im klaren licht des bergföhns zuschauen, wie eine ameise einen halben wurm wegträgt…

prächtig beschrieben, werter Herr martino!

23. Oktober 2006 - 22:10

rechnen - logbuch isla volante

[…] zum monatsende hin einnahmen und auslagen verglichen. der taschenrechner spinnt doch nicht, er hat recht: es ist ein […]

26. September 2007 - 12:07

marea

so so

26. September 2007 - 12:32

rechnen - isla volante comic literatur kunstprojekt

[…] zum monatsende hin einnahmen und auslagen verglichen. der taschenrechner spinnt doch nicht, er hat recht: es ist ein nullsummenspiel. 5 […]

7. März 2012 - 11:39

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