beckett

skizze zeichnung beckett

es könnte sein
ein morgen

es könnte möwen geben; den himmel;
ein paar körner die wie nägel fliegen

es könnte sein eine geburt
etwas vergessenes
etwas bei licht gesehen vergessenes

wir
sind die möwen die beckett sah an einen dieser tage

auf was warten wir
wir warten auf ihn
warten und warten und warten

wir das sind die nächsten
die vor der türe stehen
nicht hinauskommen
weil sie nicht hineinwollen

wir das sind verschiedene von den immergleichen
wenn wir uns länger nicht betrachten vergessen wir unser schweigen
enden wir wie die nächte in der die eintagsfliegen noch eine kleine runde drehen
um dann abermals zu enden

text:

HerrDong

nur die letzten bleiben ohne kommentare, ich bin gerne Letzter, auch im Fall meines lieben Romanes, da freut man sich über Kleinigkeiten, das Judith Holofernes ihn angefangen hat und sich sehr amüsiert und das Beckett, wann immer ich ihn aufschlage, mir zuruft, du musst Scheitern, dazu ist das alles da

22. November 2012 - 19:56

Margarete Helminger

Lieber herrdong, du musst scheitern, dazu ist alles da, das hatte ich nicht verstanden – bis jetzt – hab vielen Dank!

„Es ist Mitternacht. Der Regen peitscht gegen die Scheiben.“
„Es war nicht Mitternacht. Es regnete nicht.“ (Molloy/Beckett)

In diesem Sinne sehr verspäteteaberbesseralsnie Grüsse
Graugans

12. September 2014 - 22:33

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