isla volante

35

35 ist ein kurzfilm über das kino selber.  35 filme  so weit wie möglich vereifacht. das ergebnis ist ein 2-minütige fahrt durch die geschichte des films.

pascal monaco felix meyer

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band à part

ein video zu jean-luc godard’s “band à part” mit musik von the love language’s “lalita”.

Jean-Luc Cinema Godard dreht einen Genrefilm, wie schon in “Atemlos”. Ein Kriminalroman von Bert und Dolores Hitchens liegt zugrunde, Godard transponiert ihn ins Register “Queneau”. Ein Roman Queneaus ist es, “Odile”, den Odile, die von Anna Karina gespielte Heldin, liest. Godard hat “Außenseiterbande” in 25 Tagen gedreht, hat die erzählte Zeit von mehreren Monaten auf drei Tage kondensiert, lässt Arthur, Franz, Odile durch die Gegend rasen, mit dem Auto, zu Fuß, in neunminutendreiundvierzig durch den Louvre, neuer Weltrekord, und sprengt Einstellung für Einstellung die Narration in die Luft.

Und setzt sie wieder zusammen, mit grotesken Löchern, Redundanzen, Extravaganzen, Voice-Overs (Godard spricht sie selbst), die kommentieren, kontaminieren, konterkarieren, aber eines nicht geben: Zusammenhalt. Oh ja, es spricht ein Erzähler, der allwissend tut, verlässlich ist er nicht, die Bilder und die Töne und Figuren entgleiten ihm unter der Stimme, je genauer er über sie Bescheid zu wissen vorgibt. Jean-Luc Cinema Godard hat diesen Film im Laufen gedreht, mit Raoul Coutard, versteht sich, al fresco, im Fahren und der scheinbare Akt der Verklammerung durch die Stimme eines Erzählers, die die Stimme des Regisseurs ist (und Drehbuchautors), ist dann die Sekundärzerstörung der Narration. Was bleibt, ist Bewegung. Was bleibt, ist die Stille im Café “Madison”, weggeblendeter Ton, was bleibt, ist der Tanz im Café “Madison”, der bis hin zu Hal Hartley und Quentin Tarantino inzwischen eine kleine filmhistorische Polonaise gebildet hat.

Das Geld, die Pistolen, der Tod, die Liebe, Shakespeare und die kahlen Bäume gegen den Himmel, schwarz-weiß. Am Ende die Erdkugel. Den Raum des Films, in dem er spielt, den er spielt, gegen den er spielt, den er sich erspielt, den gibt es nicht. Der Raum des Films ist die Bewegung, das Schlängeln, der Figuren, der Kamera durch das leere weiße Haus, ist die Fahrt mit dem Auto, der rasche Schritt Odiles vom Haus, das so wenig Zentrum dieses Films ist wie irgend etwas anderes, zu Arthur und Franz, die sich die Zeit vertreiben, am anderen Ort. Die Zeit des Films, die Zeit, die er schafft, die er aus dem Raum und der Narration schlägt, die gibt es nicht. Die Zeit des Films ist der Flug durch den Louvre, der Stillstand der Stille des Café Madison. Der Raum, die Zeit von “Die Außenseiterbande” ist die schiere Kontingenz, ein Zirkus, ein Tiger, das Geld, das Gesicht von Odile, die tote Frau im Schrank, die Nach, das Schiff, das lächerliche Ende, ein albernes Zauberkunststück nach dem anderen, das lächerliche Ende:

Mon histoire finit là, comme dans un roman bon marché, a cet instant superbe de l’éxistence où rien ne décline, rien ne dégrade, rien ne déchoit. Et c’est dans un prochain film que l’on vous racontera, en Cinémascope et en Techicolor cette fois, les aventures d’Odile et de Franz dans les pays chauds.

amelie teaser


teaser von serene

die fabelhafte welt der amelie

Die fabelhafte Welt der Amélie (Originaltitel: Le fabuleux destin d’Amélie Poulain, dt. Das fabelhafte Schicksal der Amélie Poulain) ist ein französischer Spielfilm aus dem Jahr 2001 von Jean-Pierre Jeunet mit Audrey Tautou in der Titelrolle. Die musik stammt von Yann Tiersen, einige skurrile Ausstattungsdetails von Michael Sowa.

louis de funes

Louis de Funes wurde am 31. Juli 1914 drei Tage nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Louis Germain David de Funès de Galarza in Courbevoie, Hauts-de-Seine, in Frankreich geboren. Sein Vater war Anwalt.

In den ersten 27 Lebensjahren hatte er mit der Schauspielerei noch wenig am Hut. Zunächst arbeitete er im Pelzhandel, schlug sich später als Buchhalter, Fotograph und Klavierspieler durch.

Erst 1941 nahm er Schauspielunterricht. Doch der große Durchbruch ließ gut 20 Jahre auf sich warten. Anfangs erhielt Louis de Funes nur kleinere Nebenrollen, konnte sich damit aber über Wasser halten.

Im gleichen Jahr heiratete er Jeanne Barthelemy de Maupassant. Aus der Ehe gingen die beiden Kinder Patrick (1944) und Oliver (1945) hervor. Mit dem jüngeren Sohn drehte er später auch einige gemeinsame Filme.

Die erste wichtigere Nebenrolle erhielt er 1956 in der Komödie “Zwei Mann, ein Schwein und die Nacht von Paris”.

Der Durchbruch als Komödiant gelang ihm mit “Oskar” Anfang der 60er Jahre. Die Rolle des Geschäftsmannes Barnier, der cholerisch seine Familie beherrscht, war ihm wie auf dem Leib geschneidert.

1964 erschien er dann in “Der Gendarm von St. Tropez” erstmals in seiner Paraderolle als penibler und hyperaktiver Dorfpolizist Cruchot. Insgesamt folgten weitere fünf Gendarmenfilme.

Weiteren Ruhm erlangte Louis de Funes durch die Fantomas-Reihe, in der er als Kommissar Juve den Superverbrecher Fantomas (Jean Marais) jagt.

1973 wird Louis de Funes zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Am 27. Januar 1983 starb Louis de Funès an den Folgen eines Herzinfarkts in Nantes. Kurz zuvor drehte er mit “Louis und seine verrückten Politessen” seinen letzten Film.

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