das fliehen suchen

zeichnug

okay sagen sie, wir haben david grossman gelesen und
glauben daran dass es das geben kann; das leben inmitten der toten, die uns vergessen immer dann, wenn wir uns an sie erinnern.

na gut, sagt sie sich und geht alleine über den strand, ich fliehe
vor keiner nachricht, aber wenn ich eine vor mir hätte, wollte ich
ihr auch nicht unbedingt begegnen.

die luft hält inne, da ist der wind der macht das alle sätze verspätet
eintreffen, sich in der luft wiederspiegeln, ein wenig kraxeln, vielstimmig, als summieren sie sich zusammen, als begegnet man der ferne immer so;
man schweigt und redet sich ein; es wird schon einer hören.

sie rufen ihren namen, wissen nicht wie sie heißt, aber
sie rufen vielstimmig, fallen in ihren mund; lesen david grossman und bekommen ganz große augen.

text:

Sammelmappe

Ich halte hier auch gerne inne.

11. Mai 2011 - 17:34

czz

… im bleiben treiben …

11. Mai 2011 - 17:39

pete

windige worte!

12. Mai 2011 - 00:20

czz

triebige tide !

12. Mai 2011 - 07:41

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