lächeln wie auflandiger wind

ratur tirfft eine frau am meer - aquarell

es kam wie von see her, wie der wind, von irgendwo hinter dem horizont, der aufsteigenden wärme des landes gleich, folgte es raturs lächeln nach. verlieh dem wässrigen blau ihrer augen einen blick, in dem man verweilen mochte. doch noch bevor raturs blick sich aus diesem lächeln löste, verlor der ihre sich in faszinierender haltlosigkeit. noch immer lächelte sie. irgend… ratur war sich nicht sicher, dass es ihm galt. irgend, kam es ratur in den sinn. irgendwo, irgendwohin, irgendwem. irgend, präfix vor indefinitem, wie das meer vor ihm morphologische sinnbildung der blick dieser frau und die leere darin, in der das meer sich spiegelte mit dem himmel darüber.

navigation der serie
sequenz 7 von 21 der serie ratur lites

Bess

manche tiefgründigkeit blasst aus und entfernt sich. vielleicht auch nur im auge des betrachters. tiefgründigkeit wie verwehen.

[was nimmt ratur denn für wissenschaftliche begriffe in den mund, der sonst so naturbeobachtend und rein denkt und mitteilt. morphologisch. da höre ich eher stud.ratur als den lieben lit.ratur.]

16. März 2016 - 11:47

:Ludwig

morphologisch ist ein schönes wort, ein gestalt bildendes, darin mmm ein orph wohnt, holo das wort gischt …t … [schneckenhäuschen]

vielleicht ist es auch der morpholog, den das wort in und mit uns führt, vielleicht der morpholo, dessen flug mit den möwen …

ratur jedenfalls wandte sich tztztz seinem ausdenker zu und sagte: siehste?

danke schön, bess!

19. März 2016 - 19:57

Bess

Aber gerne! Und bei solch einer schönen Antwort von dir. oder ratur.

21. März 2016 - 23:14

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *