meer

meer aquarell

wen die wellen schlagen und wen sie umschmeicheln, hängt davon ab, welche geschichten man ihnen erzählt. der ton darf nicht zu laut sein, auf keinen fall schrill und die tragik muss sich mit dem humor die waage halten. haare dürfen niemals fehlen, und auch nicht der tod. missverständnisse und inhaltslose reden verabscheut das meer. es liebt gerüchte und helden, tanzende schiffe und todesmutige matrosen, das licht, kurz bevor die sonne am horizont verschwindet. diese geschichten vom leben, die die wellen eine zeitlang vergessen lassen, dass letztendlich alles zum untergang führt.

text:

Frau Blau

Wellen mögen auch das tiefe A eines Tenorsaxophons …

fein gewebt!
herzliche Grüße Ulli

6. Februar 2013 - 13:04

eukapirates

kennt also das meer auch todesangst. irgendwie beruhigend.

6. Februar 2013 - 15:19

Ludwig Janssen

auch finden sich im tiefen flundern
fache flische, die in wellen wollen
fort bewegen sich und wundern
ver, wenn strogen an die wände rollen

(feiner text zum bild!)

7. Februar 2013 - 08:09

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.