meer – das fliessende

meer aquarell

es ist das fließende, das uns bricht.
die übermacht der belanglosigkeiten
der gedanken, die über uns hinweggehen,
während wir unermüdlich steine sammeln
um brücken zu bauen
die nirgendwohin führen
unter denen wir schutz suchen
im nächtlichen gewitter

zwischen den steinen
flüchtig skizzierte lebensläufe
die illusion
sich an etwas festhalten zu können
endzündliches material
und einige elemente wasserstoff
aber nichts, das hält.
nur die haltungsschäden
einer unbeugsamen zeit.

muetzenfalterin

text:

Ulli

werden wir gebrochen? wirklich gebrochen? sind es nicht unfälle, die brüche erzeugen, die aber wieder heilen können, mit der dahinfliessenden Zeit?

25. Juni 2014 - 08:12

Sammelmappe

Bild und Text heute wieder zum Träumen.

25. Juni 2014 - 09:36

haushundhirsch

wir träumen mit …

25. Juni 2014 - 20:01

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