meer

meer aquarell
die leichtsinnigkeit. wo nimmt man die her, wenn man am ufer bleibt, dem meer bloß mit den augen folgt, auf den sommer wartet, in dem man sich den wellen anvertrauen kann für eine kurze weile. bis es zeit wird, das meer wieder allein zu lassen mit seinem hunger, mit seiner traurigkeit, mit den matrosen und ihren bartlosen gesichtern.

text:

marea

warte sehnsüchtig auf die bartlosen matrosen und den sommer.

9. Januar 2013 - 11:28

Sherry

Das Meer: Ursprung vieler Träume und Fabelwesen und die Hürde, die man überwinden muss, um zu ihnen zu gelangen. Deshalb ist das Meer auch immer die Sehnsucht nach Vereinigung und die Mauer, die uns trennt. Schönes Bild, schöner Text.

9. Januar 2013 - 11:47

Sofasophia

text und bild eine einzige einheit. hast du auch das bild gemalt?
du weckst in mir das fernweh nach meerrauschen …

9. Januar 2013 - 14:55

muetzenfalterin

das bild ist von den unvergleichlichen meistern der insel, wie alle bilder hier [und es lohnt sich, sich durchs Archiv zu scrollen] rittiner & gomez. und eigentlich ist sogar der text von ihnen, den ohne das bild wäre er ja gar nicht entstanden.

9. Januar 2013 - 20:33

haushundhirschblog

Ein so schlimm stimmiger Text gerade für mich.
Jetzt, aber auch immer schon.

Danke,
mb

9. Januar 2013 - 21:34

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