meer – uboot

meer aquarell

ich hatte mir meinen vater immer in einem beinah leeren, sehr stillen u-boot vorgestellt. dort saß er allein an einem großen tisch und notierte für mich die märchen, die ihm die wassertiere diktierten. die kraken, die ihren eigenen geschichten ständig widersprachen, so dass mein vater nie für mich herausfinden konnte, wie sie zu ihren zahlreichen gehirnen gekommen waren, der blauwal, dessen zungenschlag so schwerfällig war, dass er nach wenigen worten verstummte, und mein vater am ende wieder seine eigene fantasie spielen lassen musste, damit mein vorrat an märchen nie zu ende ging.

muetzenfalterin

text:

haushundhirschblog

In Text und Bild einzutauchen … ist uns hier gelungen!
Weiterdenken und -tauchen auch!

Viele Grüße, mb und dm

8. Januar 2014 - 20:49

sascha

hoffentlich hat er genug sauerstoff.

8. Januar 2014 - 21:57

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