meer – ufer

meer aquarell

damals, als mir langsam die kontrolle über mein leben zu entgleiten begann, als mir alles dermaßen über den kopf wuchs, dass nicht einmal das meer mich trösten konnte, dachte ich wieder häufiger an diesen mann, der mir als kind einen wohligen schrecken eingejagt hatte, wen er der brandung entgegen lief und gegen das rauschen der wellen anschrie.
er war gleichzeitig stark und schwach, er hasste und liebte das meer, wollte, dass es ihn mitnahm, ohne dass er jemals das ufer verlassen müsste.
was mich wirklich tröstete, selbst heute noch, war die tatsache, dass er dem meer nicht gleichgültig war.

muetzenfalterin

text:

haushundhirsch

… und immer wieder gelingt es zwei Bildern uns ganz einzunehmen!
Manchmal wollen wir auch schreien … und uns wünschen, dem Gegenüber dabei nicht gleichgültig zu sein.
dm und mb

12. September 2013 - 22:12

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.