meer – unterschiede

meer aquarell

wir vertrieben die zeit mit hochmütigen gedanken, hielten uns unsere unzulänglichkeiten vor wie spiegel.
die möwen bedauerten uns. keine spur von hohn in den schreien, mit denen sie uns zurechtwiesen.

meine hand, geballt zu einer faust, versuchte etwas festzuhalten, während sie frei und ungeschützt über allem ihre kreise zogen.

vielleicht, dachte ich, ist das der unterschied, der allem zugrunde liegt: ob man das meer von oben betrachtet, oder es ständig als horizont vor sich hat. ob man darüber redet, oder es schweigend genießt.

muetzenfalterin

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