
herr parches ist immer mit augenklappe unterwegs und wir wundern uns nun, warum unter der klappe ein gesundes auge zum vorschein kommt, welches uns freundlich anblickt.
da an bord seines historischen piratenschiffes oft gravierende helligkeitsunterschiede zwischen den lichtverhältnissen an deck zwischen der prallen sonne und den dunklen, kaum beleuchteten räumen unter deck herrschen, trägt er eine augenklappen, um sich vor allem in kritischen situationen die ansonsten recht lange wartezeit bis sich das auge an die dunkelheit gewöhnt, zu sparen.

entschuldigen sie, bei unserer rundgängen auf der insel sind wir nicht immer ganz bei der sache. zuerst liessen wir uns von zwitschernden rudern ablenken und beim piratenschiff haben wir uns auch vertan.
auf dem schiff waren wir aber sehr herzlich willkommen und wurden mit einem feinen essen verwöhnt.

die piratin träumt von einem eichhorn, das auf ihrem bauch purzelbäume schlägt. als sie aber die augen öffnet und ins blätterwerk der unbekannten bäume über sich schaut, sitzt dort tatsächlich ein eichhorn, ein ganz und gar echtes, und beäugt sie interessiert. hinter ihm leuchtet der himmel rot. ich habe den ganzen tag verschlafen, denkt die piratin langsam und betrachtet das kleine tier, wie es jetzt am baumstamm hinabsaust, ihr immer wieder kurze blicke zuwirft, und schließlich auf dem boden sitzen bleibt, als würde es auf etwas warten. was willst du? murmelt die piratin und krabbelt aus der matte. sie folgt dem eichhorn, das auf einen alten zaun zuläuft. an einem der vermoderten zaunpfähle hält es an. die piratin schaut erstaunt: oben auf dem holz hängt schräg und friedlich in der abendsonne der hut eines kobbois.
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