vergessen verlassen

comic

sie begegneten sich das erste mal, er fragte, du gehst? sie sagte, wenn ich verlassen werde gehe ich immer. er verstand, er zeigte in die richtung des verstehens. sie nickte, sie konnte es nicht erkennen, sie konnte ihr eigenes nicken nicht erkennen, sie verschwand darin, er fragte, wo zur hölle bist du? komm doch wieder zurück, wir vergessen alles, selbst die nacht, als ich durch die städte zog, eine stadt nach der anderen betrog, heimlich schnaps brannte und ihn an die surrealisten verteilte, die es für götterspeise hielten.
wir vergessen dass wir nur worte sind, worte die man einsetzt, wenn einem etwas verlässt, irgendetwas dass man nicht verlassen kann, lange tage, schwere stunden. da sitzt man in seiner ratlosigkeit, schweigt, erkennt das verlassen, ruft ihm zu, es soll bleiben wo es hergekommen ist, bemerkt nicht, dass es neben einem steht, die hand hält und flüstert, ich bleib bei dir, keine angst.

text:

Weberin

das meer ist eine wüste.
die oase einer begegnung zerplatzt wie eine seifenblase, wenn wir nähertreten, uns selbst in den augen des anderen erkennend.

p.s.: ich liebe ihre bilder, sollte ich einmal zu geld kommen, werde ich einige davon kaufen.

27. Mai 2011 - 10:14

pete

ach die surrealisten… immer da anzutreffen wo es ärger gibt.

27. Mai 2011 - 10:45

Dong Dong

weiß ich nicht, ob das lied zum text passt, ich habs auch glaub ich schon mal, aber ich habs so gerne

http://youtu.be/X9znTCKxrAk

27. Mai 2011 - 19:05

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