zwei

ratur aquarell

sollen wir?

ratur setzte sich, den blick aufs meer, in den sand. sie folgte, strich den saum ihres kleides über die knie zu den waden hin glatt, lächelte durch ratur hindurch und hakte sich erneut bei ratur unter, dessen arme seine knie umfasst hielten.
ich heiße ratur.

sie lächelte, legte den kopf an seine schulter. ab und an strich sie eine locke aus der stirn, die der wind dort sogleich wieder hinein warf, ein sich immer neu schöpfendes spiel.

ich heiße ratur!
ihr lächeln, dieser blick.

das meer … wies ratur in die ferne. ihr blick folgte seinem fingerzeig … ist es nicht schön?

sie nickte.
leben sie hier?
ich weiß es nicht.
endlich antwort und doch eine von der art, in der jetzt auch ratur sich verloren fühlte.
verloren und zugleich sich dieser unbekannten verbunden, die sich neben ihn gesetzt und an ihn gelehnt hatte. eine frau, der er ein halt war, welcher ihm selbst unentdeckt blieb.

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sequenz 10 von 48 der serie ratur lites

text:

reto

ankere heute auch an der Insel.

4. April 2016 - 13:38

rittiner & gomez

@reto: schön das sie halt gibt.

4. April 2016 - 13:53

Bess

eine milde Fee hatte der kleinen Meerjungfrau den Wunsch erfüllt. sie kann laufen, wunderschön geformte zehen. Sie sie spürt den sand der isla unter den ihren nackten, noch fremden fußsohlen.

sie hat für diesen wandel ein gelübde abgelegt: nie sprechen.

ohje.

ratur mit dem glücklichen gefühl, dass er eine gefährtin gewonnen hat. geheimnisvoll knistert der sand.

5. April 2016 - 22:26

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