Elsa entschliesst sich, die Reise abzubrechen.
Stellt jetzt aber fest, dass ihre Reiseroute nach Hause gar nicht so einfach wird, da sie sich hier im Niemandsland befindet.
Anscheinend wollen hier alle weg, der Bahnsteig ist total überfüllt.
Hoffentlich bekommt sie noch einen Platz im Zug.
Der Zug, den sie nehmen will, hält dann gar nicht an, da er schon zu überfüllt sei.
Ein Ersatzzug wird angekündigt und der fährt auch durch.
Zum Glück verlassen dann viele entmutigt den Bahnsteig und im dritten Zug findet sie dann einen Platz.
Elsa muss sich nicht fürchten. Unglaubwürdigkeit ist immer das Problem der anderen. Erzähl, was herausmuss. Und wirf dem Pianospieler einen Gnadenfranken ins Glas. So wie der spielt, muss er Hunger haben.
Die Bilanz ihrer Reise fällt schlecht aus, sie ist ihrem Ziel keinen Schritt näher gekommen und hat auch keine Ahnung wie sie es erreichen kann.
Vermutlich ist sie einem Hirngespinst aufgesessen, sie wagte es ja bisher auch niemandem davon zu erzählen. Sie weiss es ja, ihre Geschichte ist total unglaubwürdig.
Immerhin die Reise selber konnte sie bis jetzt geniessen.
Die Musik in der Bar, scheint in der Endlosschlaufe zu stecken wie sie selber.
Durch Schluchten, und Täler, über Berge und Brücken und das mit endlos vielen Kurven. Elsa schafft es kaum aus dem Zug. Ihr Magen fährt immer noch Zug und ihr Kopf dreht sich im Kreis.
Elsa ist nicht die einzige, die auf einen Zug will.
Alle mit einem anderen Ziel.
Sie ist verspätet, hat verschlafen. Er hat die Schlüssel nicht gefunden. Da ging der Motor nicht an. Zu früh, für einen Kaffee reicht es trotzdem nicht. Er mag nicht mehr. Jeden Tag das Gleiche. Das Ticket ist ungültig. Gestern ging es schneller. Soll er auf sie warten? Das Kind muss noch zum Arzt. Hoffentlich ist der Chef nicht schon im Büro. Die Box mit dem Mittagessen vergessen. Der Zug fährt auf einem anderen Perron. Der Schuh drückt. … … …
Elsa hat ein schlechtes Gewissen, sie müsste ja nicht schon jetzt in diesem Zug sitzen.
Bei der Übertragung dieses Beitrags hat es vermutlich einen Fehler gegeben.
Niemand scheint zu wissen was passiert ist.
Elsa konnten wir auch nicht mehr erreichen.
Der Ton von Paris Roubaix
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Zurzeit beim Leuchtturm:
Der Fernseher ist eingeschaltet.
Baguette, Käse, Oliven und ein guter Wein stehen auf dem Tisch.
Crème brûlée gibt es zum Nachtisch.
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Alle Züge fahren lassen vorhin auch immer.
Elsa steht am Meer und lässt sich vom Meerwind umarmen.
Morgen fährt bestimmt der richtige.
Oder sie ist schon am Ziel.
Elsa versucht eine Zwischenbilanz ihrer Reise zu machen.
Wenn da nur nicht diese Fliege ….—–….¨¨¨¨¨‘ ‚ “‘— ° ° ° “’…
Es sind immer wieder riesige Hindernisse, die sie überwinden muss.
….—–….¨¨¨¨¨‘ ‚ “‘— ° ° ° “’…—- – – – — —
Nach dem Planetarium kommt der Waschsalon und auch hier scheint sie in ein schwarzes Loch hineinzugeraten.
Die Waschmaschine läuft endlos.
Bei allen anderen kommt der Waschgang viel schneller zu Ende.
Immerhin hat sie jetzt Zeit, sich ein paar ernsthafte Gedanken zu ihrer Weiterreise zu machen und nicht einfach planlos, den nächsten Zug zu besteigen.
Die Waschmaschine läuft endlos.
Hoffentlich überleben das ihre Kleider.
Läuft Endlos.