2# bäume

bild zu text von sudabeh mohafez

hinter dem saloon entdeckt die piratin eine hängematte. ob das erlen sind, fragt sie sich, zwischen denen das tuch da schlaff hin- und herschaukelt? oder eichen? weiden? apfelbäume? ohne jede mühe könnte sie windstärke und -richtung, den wellengang und die wetteraussichten benennen, stünde sie nur auf der euka. sie wäre in der lage, ihr schiff anhand der sterne zu navigieren und sämtliche fische der weltmeere auf meter unter der wasseroberläche mit namen und eigenschaft zu bezeichnen. an land aber… kurz zieht sie die schultern hoch, läßt sie gleich wieder fallen. wichtig sind nicht die namen der bäume, wichtig ist die hängematte, die zwischen ihnen aufgespannt ist: von der nacht im saloon ist der piratin noch ein wenig schwummerig, im kopf und in den knien. gekonnt hievt sie sich in die matte, blinzelt noch einmal kurz und schläft tief und fest ein.

text:

Holger Ehrlich

so hat einjeder von uns seine stärken und schwächen – gut so!

30. Juni 2010 - 16:52

reto

bin auch froh, dass die piratin an land ihre schwächen hat.

30. Juni 2010 - 18:24

eukapirates

@ reto: um ehrlich zu sein, nicht nur an land… 😉

1. Juli 2010 - 10:15

skipper

..auf jeden fall hat sich das warten gelohnt

2. Juli 2010 - 07:09

USa.

Fantastisch!

2. Juli 2010 - 21:50

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