Heute werden auf der Insel, dem Planeten Erde, vermutlich sogar auf dem Mond, oder irgendwo sonst im Universum sicherlich wieder Liebesbriefe geschrieben. Der Kobboi öffnet auf alle fälle immer mit Spannung seinen Briefkasten.
– Charcuterie-Platte
– Crème brûlée
Nach einem Besuch bei Monsieur de Cuigy in Paris sind Cyrano und seine Freunde auf dem nächtlichen Heimweg. Sie spekulieren über den Vollmond, den sie am Himmel sehen. Cyrano erzählt seinen Freunden, dass der Mond, genau wie die Erde, bewohnt ist. Sie lachen ihn daraufhin aus.
»Genauso«, sagte ich zu ihnen, »lacht man jetzt vielleicht auf dem Mond einen aus, der behauptet, diese Himmelskugel hier sei eine Welt.« Aber vergebens führte ich an, dass Pythagoras, Epikur, Demokrit und in unserer Zeit Kopernikus und Kepler dieser Meinung gewesen seien, ich erntete nur von neuem grosses Gelächter.«
Reise zum Mond, eine Erzählung von Cyrano de Bergerac
von Edmond Rostand
Der Kobboi ist nach 19 Etappen leicht übermüdet. Zum Glück hilft ihm Katharina Vasces in der Küche fleissig mit und der Zugriff auf Kaffee ist auch immer gewährleistet.
Das Wetter auf der Insel war aber immerhin ausgeglichener als in Italien, und den täglichen Regen ist er ja gewohnt.
Die Kette des Fahrrades ist übrigens geölt und nicht gewachst.
Menu beim Leuchtturm:
Polenta mit Käse überbacken und zum Nachtisch gibt es eine feine Gelati.
Die Vorstellung ein Land zu erfinden, das es nicht gibt, ist ja so was von faszinierend, dass die Volanter*innen das selbstverständlich mit einer Postkarte feiern müssen.
Der Schotte Gregor MacGregor zählt zu den dreistesten Hochstaplern der Geschichte. In den 1820er-Jahren verkaufte er (sehr erfolgreich!) Staatsanleihen und Grundstücke eines Landes, das es gar nicht gab: Poyais an der Miskitoküste im heutigen Honduras.
Viele Auswanderwillige verloren nicht nur jede Menge Geld, für einige endete die Geschichte auch tödlich. Denn die fast 300 Siedlerinnen und Siedler landeten nicht wie versprochen in der Hauptstadt St. Joseph, sondern im Dschungel, mit zu wenig Lebensmitteln, aber umgeben von jeder Menge Mücken, die Gelbfieber übertrugen.
Postkartengrüsse der Isla Volante. Der Leuchtturm, das meist fotografierte Objekt der Insel.
Diese Postkarte geht als Antwortkarte für eine wunderbare Postsendung, die den Leuchtturm diese Woche erreichte.
Das Bild entspricht zurzeit, nicht der Realität, es stürmt und regnet schon den ganzen Tag. Richtiges Inselwetter.
Ein Tag, um hinter der Kaffeetasse sitzen zu bleiben. Ein Sturm fegt über die Insel. Der Wind rüttelt und pfeift mit aller Kraft am Leuchtturm.
Das Sand-Salzwasser-Gemisch, das einem mit über 100 km/h entgegenkommt, wäre ein perfektes Hautpeeling. Aber sicherer ist es, hinter der Kaffeetasse sitzen zu bleiben.
Was so alles auf dem Meer gesehen werden will, von Geistern, Monsterwellen, Untieren, bis hin zu Ausserirdischen kommt alles vor in den Erzählungen der Leuchtturmbesucher*innen. Heute hat jemand sogar noch ein historisches Piratenschiff gesichtet, die seien direkt auf sie zugesteuert und hätten erst im letzten Moment abgedreht und in einer Nebelwolke verschwunden. Sogar Kanonenschüsse seien zu hören gewesen.
Katharina Vasces ist besorgt, ob bei ihren Getränken, die sie servierte, wirklich alles in Ordnung war. Der Kobboi reinigt noch einmal die Kaffeemaschine.