Isla Volante

Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Open Atelier // 14. Dezember 13 -17 Uhr

Sake

Sake Graphic Novel

Joven geht an zwei Fremden vorbei, die am Strand Sake trinken vorbei. Er ist erstaunt und wundert sich, wieso er glaubt, dass die Sake trinken.

Die Zeit steht still. Alles scheint möglich.

Bild: Frei nach Jiro Taniguchi

Niemandsland

Grenzland Graphic Novel

Hier war er noch nie, ist das nun Grenzland oder Niemandsland? Dabei, ist Joven überzeugt, die Insel zu kennen. Wo sind eigentlich die Menschen geblieben, denen er sonst immer auf seinen Rundgängen begegnet? Alle und alles scheint fremd. Ist heute schulfrei?

Zum Essen gab es heute, Spinat Blätter in Sesamdressing, dazu trockene Rettich Stücke und gegrillte Aubergine mit Miso.

Am morgen war eine Postkarte für Joven im Briefkasten. Ein Mitschüler der zurzeit auf dem Festland ist schickt ihm Grüsse.

Bild: Frei nach Jiro Taniguchi

Die Erde ist weiss

Yudofu

Joven kann es kaum glauben, seine Eltern servieren zum Nachtessen Yudofu. So etwas gab es noch nie und gegessen wurde mit Stäbchen. Seine Eltern taten wie selbstverständlich, wortlos wird gegessen. Sprachlos, auch das ist neu. Joven zwickt sich in die Arme, um zu kontrollieren, ob er wach ist oder nur träumt.

Sogar die Möwen scheinen anders zu fliegen.

Die Erde ist weiss.

Joven liest weiter.

Yudofu – einfacher Tofu-Eintopf
Yudofu, das auch als Yu Tofu zu finden ist, ist ein einfaches Eintopfgericht, wobei Tofu in heissem Wasser (Yu) gekocht wird. Dabei ist das Wasser nicht einfach Wasser, sondern eine geschmackvolle Kombu-Brühe (getrocknete Algen). Es werden keine weiteren Zutaten, wie es eigentlich bei einem Eintopf (Gemüse, Fisch oder Fleisch) üblich ist, hinzugeben. Das klingt zwar ein wenige langweilig, ist aber sehr lecker!

Besonders beliebt ist es im Winter zusammen mit einem Dip, bestehend aus Sojasosse, Reis-Essig und Zitronensaft, der Ponzu Sauce genannt wird. Alternativ ist auch Mentsuyu geeignet.

Bild: Frei nach Jiro Taniguchi

Der Himmel ist blau

Himmelblau

Nach dem Besuch der Bibliothek geht Joven dem Strand entlang und erschrickt leicht, als er die zwei Fremden im Gras sitzen sieht. Er fragte sich ja immer schon wie die Geschichten in die Bücher kommen. Nun scheinen sie auch noch aus den Büchern wieder herauszukommen. Oder ist er selber hineingeraten?

Auf alle Fälle ist er gespannt wie sich die Sache zwischen Tsukiko und dem Sensei, ihrem alten Lehrer entwickelt. Alles scheint im so fremd und nun doch so nah zu sein.

Der Himmel ist Blau, die Erde ist Weiss von Hiromi Kawakami und Jiro Taniguchi ist eine wunderschöne Literaturadaption, perfekt geeignet für Liebhaber japanischer Traditionen und unaufgeregten, dafür nachhaltigen Geschichten. Mich hat die Geschichte von Tsukiko und ihrem alten Lehrer positiv überrascht, denn es handelt sich wahrhaftig um eine sehr aussergewöhnliche Liebesgeschichte, die mich mit ihrer intensiven Erzählweise in ihren Bann gezogen hat.
Svenja – Pan Tau Books

Erschienen im Carlsen Verlag

Bild: Frei nach Jiro Taniguchi

Lesen

Lesen Leseerlebnis

Er liest, der Kobboi. Der Roman führt ihn in eine fremde Welt. Die ganze Insel scheint sich durch das lesen zu verändern. Der Kaffee riecht besonders gut.
Das Kreischen der Möwen nimmt er gar nicht mehr wahr.

Ausgezogen

Stiefel - Graphic Novel

Joven ist wieder einmal ausgezogen, um die Insel zu entdecken.

Seine Eltern durften zum Elterngespräch. Die Lehrerin ist mehr oder weniger zufrieden mit Joven. Alles in Ordnung die Eltern sind erleichtert.
Als das Gespräch beendet ist und man ins palavern kommt. Erwähnt die Lehrerin dann so beiläufig, dass ihr Joven noch nie beim Stiefel ausziehen geholfen habe. Ob er zu Hause auch so wenig Hilfsbereitschaft zeige, wollte die Lehrerin wissen. Seine Eltern sassen zum Glück noch, sonst hätten sie sich jetzt wieder hinsetzen müssen. Doch doch, er sei immer bereit mit anzupacken, betonten seine Eltern.
Die Sache ist die, dass die Lehrerin bei Regen und von dem gibt es viel auf der Insel, immer hohe rote Gummistiefel trägt. Vor Schulbeginn reissen sich die Schülerinnen meistens darum, ihr Bein ausziehen zu helfen. Für Joven gab es also nie einen Grund sich da in den Vordergrund zu drängen, da war er ganz grosszügig.

Zu Hause gab es eine extra Umarmung für Joven.