alle wollen sehen

sequenzielle kunst

alle wollen sehen, dass es nichts mehr zu sehen gibt. selbst die mövwen fliegen aufgeregt um den leuchtturm herum und angeblich wurden an der küste mehr fische gefangen als üblich.

bei einigen kommen zweifel auf, ob die grabungen wirklich abgebrochen wurden, ober ob nicht unterirdisch, doch weiter gegraben werde. für gesprächsstoff iat also gesorgt.

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abreise

comics-meer

so wie es scheint, sind die grabungen erfolglos geblieben. jetzt ist alles zugeschüttet und vermeintlich am richtigen platz.

die „was auch immer“ sind abgereist.

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archäologie

archäologie

nichts finden und daraus noch die falschen schlüsse ziehen, jetzt müssen sie einfach weiter graben und den eindruck erwecken, als wüssten sie, was sie tun.

alles versanden lassen?

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die neuen

archäologie

die wasserscheuen neuankömmlinge, entpuppten sie als archäolginnen. die sind emsig am graben, aber bisher scheinen sie nichts gefunden zu haben.

das gerücht, dass sie auf der suche, nach der beute, von einem verbrechen sein sollen, weht über die insel.

auf alle fälle scheint alles graben, erfolglos. die knochen von ferdinand von zeppelin sind hier auch nicht zu finden.

für das überführen der beute könnte sie ja herr entrometido anheuern.

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schichten

leuchtturm der isla volante

erinnerungen und voraussichten versinken und der kaffeegeschmak, hat heute tiefgang.

beim leuchtturm sind heute neue inselbesucher aufgetaucht, sie wagen nicht im meer zu baden. irgendwo kreischen möwen, im luftschiff hat ein passagier einen orangensaft verschüttet. eine liest ein buch und träumt vom glück.

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aufmerksam und langsam

leuchtturm

aufmerksam und langsam liest er vom kampf mit dem fisch, vom kampf des lebens. sein eigenes leben fügt sich ein und die vielen arenen, in denen er sich verausgabt hat. er hat gewonnen, er hat verloren. es gab neuanfänge und er fühlte sich stark.
ebenso aufmerksam beobachtet er das wasser, in der ferne ein lustschiff, manchmal ein segler. das ruderboot kann er nicht ausmachen.
bald ist er auf der letzten seite. eine unruhe beginnt sich breitzumachen.

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blickrichtung

collage

ab und an, reicht es die blickrichtung zu ändern, um klarer zu sehen was ist.
immer auch mit der möglichkeit, in die falsche richtung zu gehen.

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nach jedem satz

lighthouse

der mann mit seinem buch sitzt am strand und liest. nach jedem satz hebt er die augen über die seiten hinaus und sucht das wasser ab. sucht nach einem ersten schemen, aus dem ein boot sich entwickeln könnte.
manchmal legt er sich, den kopf schräg geneigt, scheint es ihm, als wäre er in einem verschneiten berggelände. dann rauscht wieder das wasser.

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was wird da erzählt

comic

da schein irgend etwas schief gelaufen zu sein, was für eine geschichte soll uns da erzählt werden?

alle meteorologischen, geologischen und seismologischen daten zeigen nichts aussergewöhnliches.
elsa ist zuhause bei ihren eltern.

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das gleiche anders

comicart

keine stört, der strand ist menschenleer.
wir versuchen einen neuen blick auf die insel.
die einzelnen sequenzen sind noch nicht erzählt.

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