dasselbe

maschendraht grenzen um die freie welt

läuft man in afrika eine stunde lang richtung süden, kommt man an einen unüberwindbaren zaun. läuft man eine stunde nach westen: dasselbe. nach osten: wiederum dasselbe.

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monoblog

tönt unschön nach gefängnis…

18. April 2007 - 10:37

mah

der einzige weg, so scheint’s, führt in den norden. wenn das so ist, möchte ich nicht nach afrika.

18. April 2007 - 11:00

reto

die afrikaner wollen aber alle nach norden und wir europäer, die von der globalsierten welt und freiem handel reden schliessen die grenzen.

18. April 2007 - 11:04

mah

ja, aber dann verstehe ich den zaun nicht. der sollte doch im norden stehen… oder nicht?

18. April 2007 - 11:22

marea

@reto und mah: melilla ist eine spanische enklave an der mittelmeer küste afrikas. desshalb grenzen die sich nach ost süd und west ab. im norden ist das meer und spanien.

18. April 2007 - 11:25

mah

ach so, also europa in afrika. alles klar. ich will nach afrika. wenn die afrikaner nicht nach europa dürfen – wer weiss, wie lange die europäer noch nach afrika dürfen.

18. April 2007 - 11:38

rittiner & gomez

aus wikipedia

migranten aus schwarzafrikanischen ländern versuchen, über algerien und marokko nach melilla zu gelangen, um nach spanien oder in andere länder der eu einzureisen. die stadt ist zum schutz vor illegaler einwanderung mit zwei zäunen (3 m und 6 m hoch, wobei eine erhöhung der niedrigeren zäune auf ebenfalls 6 m geplant ist), bewegungsmeldern, nachtsichtgeräten und kameras gesichert; die guardia civil patrouilliert hier. die situation verschärfte sich ende september 2005, da sich unter den migranten herumgesprochen haben dürfte, dass spanien die zäune verstärken will. während der grenzübertritte kam es seit ende september/anfang oktober 2005 vermehrt zu todesfällen. marokko schob flüchtlinge ab, die an den grenzanlagen von melilla gescheitert waren. dabei wurde marokko von internationalen hilfsorganisationen beschuldigt, flüchtlinge in der wüste ausgesetzt zu haben. die marokkanische regierung konnte diese vorwürfe jedoch widerlegen.

18. April 2007 - 11:51

eukapirates

zäune rundeum: ein bißchen wie im west-berlin in den 80er – auch wenn das, was die migrationsbewegungen und europäischen ausschlußverfahren anbelangt, jetzt mal eine völlig danebene assoziation ist.

18. April 2007 - 12:28

marea

@eukapirates: mir geht es wie ihnen, es sind und waren nicht nur die bösen kommunisten, die grenzmauern und -zäune bauen. ob man die menschen nicht rein oder nicht raus lassen will spielt ja dann keine rolle. israel ist ja auch am bauen und amerika das land der unbegrenzten möglichkeiten, baut auch grenzzäune an der mexikanischen grenze.

18. April 2007 - 13:00

mah

und wir schweizer lieben gartenzäune.

18. April 2007 - 13:30

USa.

Ist das da eine Hand oder ein Handschuh im Zaun?

18. April 2007 - 21:51

marea

@usa. : das ist ein handschuh.

18. April 2007 - 22:46

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