halt

ratur aquarell

nun, an diesem tag war ratur nicht ans meer gekommen, um halt zu suchen. wer geht schon ans meer, wenn er halt sucht?

und nun saß er da neben einer unbekannten und bot halt und spürte die wärme, die von ihrer schulter ausging und seine schulter dort anfüllte, auf der ihr kopf ruhte mit dem grau ihrer locken, das vor seinem blick aufs meer hinaus im wind tanzte.
die dinge, sie gehen ineinander über, wie das wasser des meeres ineinander über geht und sich wiegt.
halt, am meer gilt der so lange wie der blick an einem leuchtturm verweilt, vor anker geht für die weile des betrachtens.
betrachten, befrachten. wieder flog ratur der gedanke an, dass sinn-gebung halt knüpfen ist. dieser halt wieder ein netz, in das hinein man sich legen oder mit dem man hinaus auf see fahren kann, fische zu fangen.

um ein wenig halt mehr legte er seinen arm um die alte an seiner seite und fühlte sich auf eigenartige weise zu zweit willkommen.

Series Navigation<< zweiich bin jetzt bereit für ein kind … >>

text:

graugans

so ein schöner text, greift an mein herz…was kann schon geschehen, solang ein mensch dem anderen den arm umlegt…sich zu zweit willkommen fühlen…meine güte, was für kleine große worte…und während ich das schreibe,sehe ich vor dem Fenster, wie der Himmel sich blau färbt…himmelblau!

11. April 2016 - 10:48

rittiner & gomez

@graugans: wünschen ihnen auch einen ge“halt“vollen tag.

11. April 2016 - 11:04

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.