nacht

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die nächte auf der insel sind alles andere als ruhig, obwohl alle volanterinnen tief schlafen, der wind pfeift und heult über die insel und das meer rauscht und peitscht an die insel.

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Ludwig Janssen

Das ist sehr sehr schön. Stimmungsvoll und inspirierend.

Der Kobboi pennt. Der Wind flennt
und pfeift, wirft Kieselsteinchen
ans Fenster: Komm raus zu mir, wir
jagen ohne zu verzagen den Wellen
nach, die an der Insel nagen am
Strand fand ich den Atlandich
mit seiner Dunung war er eins.

Keines ohne das andere. Ich wandere
nicht, sondern fege die Insel frei
von abgestandener Luft, vom Aus
atmen des Tages und fülle mit Bedacht
die Nacht und deinen Garten mit dem
Warten auf den neuen Tag.

17. Juli 2018 - 12:07

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