postkarte nr. 1

orinoco

Liebste Mama,

Gestern endlich erreichte ich den Orinoco. In einer Stadt an seinen weiten Ufern fand ich Unterschlupf für die Nacht. Als ich heut erwachte, sah ich mich mitten auf dem Fluss aber noch immer in der Stadt. Diese wunderlichen Menschen, die mich als Gast aufgenommen haben, leben in Dörfern – ganz aus Schilf sind sie gemacht! Ihre einzige Sorge gilt diesen wohnlichen Flössen und den Untiefen des Flusses, die sie – wann immer möglich – zu umschiffen suchen.
Schreckliches Heimweh plagt mich, das auch die liebliche Carmen in der lauen, unter uns dahinplätschernden Nacht nicht zu lindern vermochte.

Immer,
Dein Sohn

text:

eukapirates

was die frau mamá wohl zur carmen denkt?

23. April 2007 - 09:15

mah

oh oh! abwarten…

23. April 2007 - 09:23

Die Insel | Avenida Perdida

[…] Herz gewachsen sind mir die Postkarten, die ich auf die Insel schickte und in denen ich von einem imaginären Südamerika berichtete, das ohne die Insel völlig unvorstellbar geblieben […]

8. April 2011 - 09:53

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