postkarten

meer

im letzten sommer (ist es tatsächlich schon fast ein jahr her?) näherte sich die isla volante nach der stürmischen umschiffung des kaps der guten hoffnung in den kalten wassern des humboldt-stroms nördlich von chile dem südamerikanischen kontinent so sehr, dass ich am strand robben und einige tierschützer ausmachen konnte. eine biologin – mercedes hiess sie, wie ich später erfahren sollte – winkte mir zu. es war ebbe und so lief ich die kurze strecke von der insel hinüber nach südamerika. aus mercedes und mir wurde nichts, wir unterhielten uns zwar sehr angeregt, lachten viel und verstanden uns ganz prächtig, aber ich verliebte mich nicht in sie sondern in den kontinent, den ich seither nun bereise. gelegentlich schreibe ich heim, mama ist auf isla volante geblieben und ich mache mir – wie jeder anständige sohn – sorgen um ihr wohlergehen. mütter lassen ihre söhne nur ungern ziehen.

text:

mah

sehr schön, die insel vor südamerika! leider ist mercedes nicht zu sehen, dann verstünden die leser vielleicht, weshalb ich schwach wurde und die insel verliess… ihr lachen macht einen ganz verrückt!

22. April 2007 - 09:36

marea

die habe ich heute schon gesehen, habe sie den bildermacherinnen aber nicht vorgestellt. ich gebe es zu, vielleicht war ich nur eifersüchtig.

22. April 2007 - 09:50

monoblog

ich glaube, ich hätte mich in mercedes verliebt, nur schon des namens wegen…

22. April 2007 - 12:09

mah

hier eine momentaufnahme von mercedes. (sie mag das nicht, wenn man sie zeichnet, deshalb schaut sie hier auch ein bisschen ernst auf die seite.)

22. April 2007 - 12:35

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