Isla Volante

Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Festland

Stadt

Land in Sicht.

Die Menschen sind ja alle sehr wohlwollend. So kann er all seine Dinge erledigen.

Auf dem Weg zu seinem Hotel begleiten ihn, Geräusche, Gerüche, Gefühle und Gedränge.

Morgen kann er wieder die Fähre besteigen, die ihn zurück auf die Insel bringt.

Leicht nervös

Boot

Er muss auf das Festland.
Sein Körper fühlt sich so an, als würde er gleich krank.

Katharina Vasces und der Kobboi sind auch mit ihrem Boot unterwegs.

Immerhin grüsst ihn noch eine Möwe zum Abschied.

Das Meer ist ruhig.

Badende

Badende

Kaum steigt er aus dem Meer, wird er sich wieder der Schwerkraft bewusst.
Der Wind stemmt sich ihm auf dem nach Hause Weg entgegen.
Er freut sich auf den Kaffee.

Badehose

Schwimmen

Das Meer zerrt ohne Unterlass an seinem Körper, eine Wohltat.
Er geniesst das schwimmen im Meer.

Wieso sind da auf einmal so viele Menschen am Strand? Sollte er sich vielleicht doch eine neue Badehose kaufen?
Dabei sind alle mit sich selber beschäftigt und beachten ihn gar nicht.

Wassertemperatur: 23° Luft: 25°
Eine frische Brise zieht über die Insel.

Verwandlung

Verwandlung

Er ist ja ein langsam Leser, kein Wort darf überflogen werden. Die Angst die entscheidende Aussage zu verpassen, sitzt im immer im Nacken.

Heute hat er den letzten Brief an Milena gelesen. Das eintauchen in eine ihm völlig unbekannte Welt, hat ihn regelrecht verwandelt.

Gregors Blick richtete sich dann zum Fenster, und das trübe Wetter – man hörte Regentropfen auf das Fensterblech aufschlagen – machte ihn ganz melancholisch. „Wie wäre es, wenn ich noch ein wenig weiterschliefe und alle Narrheiten vergäße,“ dachte er, aber das war gänzlich undurchführbar, denn er war gewöhnt, auf der rechten Seite zu schlafen, konnte sich aber in seinem gegenwärtigen Zustand nicht in diese Lage bringen. Mit welcher Kraft er sich auch auf die rechte Seite warf, immer wieder schaukelte er in die Rückenlage zurück. Er versuchte es wohl hundertmal, schloß die Augen, um die zappelnden Beine nicht sehen zu müssen und ließ erst ab, als er in der Seite einen noch nie gefühlten, leichten, dumpfen Schmerz zu fühlen begann.
Franz Kafka

Schloss

Das Schloss von Franz Kafka

Er wusste, das es vermessen ist all diese Geschichten verstehen zu wollen. Oft erschienen sie im zu chaotisch und undurchschaubar.

Folgt ihm jemand?

Der Wind kommt aus Westwest.

Seltsam wie man Boote Frieda und Jeremias taufen kann. Auf einer kleinen Jolle war nur noch ein K zu erkennen.

Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man.
Franz Kafka