verloren

sequenzielle kunst

noch eine person mehr an der küste, die keine ahnung hat wo sie sind und wo der geeignetste weg zurück führt und ob es überhaupt ein zurück gibt.

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Ludwig

„zurück“ ist so ein wort, denn an keinem ort kann man mehr als einmal sein.
vielleicht am selben ort in seinem raumschiff, und, je kleiner das ist, umso eher erscheint es dir, als ob du immer da wärst, womöglich immerdar wärst. doch allein das raumschiff erde ist teil des auseinanderstrebens in all dem drehen und wirbeln. und während du darin umherirrst und dich darauf verlässt, dass die erde eine kugel ist und es auf einer kugel eigentlich nur ein zurück geben kann, von dem einzig die länge des wegs offen ist, bist du in keiner sekunde deines lebens an demselben ort im universum. einzig in kleinem geist harren wir aus wie der wal in der nuss und warten darauf, ein baum werden zu können mit nüssen daran und walen darin.
an küsten zu stehen und in den nebel zu schauen um den weg ist seinen ohren nicht trauen, die den schlag der wellen hören und die frage stellen: zurück? wie weit soll das reichen?

7. Oktober 2018 - 10:33

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