Isla Volante

Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Yorkshire Pudding

Insel

Am Sonntag muss er gelingen, der „Yorkshire Pudding“ der zum Roastbeef serviert wird. Der Kobboi ist am üben.
Dafür gibt es diese Woche nur Fish and Chips.
Das Wetter gibt sich very british, aber der Kobboi und sein Fahrrad sind Regen erprobt.

Eigentlich möchte ja Frau Adler auch einmal, aber sie wagt es nicht. Was wohl die Leute denken würden.

Yorkshire Pudding ist ein Backwerk, das in der englischen Küche als Beilage zu Steaks, Roastbeef und anderen gebratenen Fleischgerichten gereicht wird.

Hergestellt wird er aus einem Teig aus Mehl, Milch, Eiern, Fett (traditionell Rindernierenfett), Salz und eventuell Pfeffer, Petersilie und Muskatnuss. Der Teig muss sehr flüssig sein und mindestens eine halbe Stunde ruhen. Es gibt zwei Zubereitungsarten für den Yorkshire Pudding. Bei der einen wird der Teig fingerdick in einer Pfanne oder Auflaufform bei starker Hitze im Ofen goldbraun gebacken und anschließend in Rauten geschnitten. Bei der anderen Zubereitungsart wird der Teig portionsweise in kleine Pasteten- oder Muffin-Formen gegossen. Damit der Teig aufgeht, müssen Pfanne oder Formen eingefettet und sehr hoch erhitzt werden, bevor der Teig hinzugegeben wird. Bei dieser Zubereitungsart bekommt der Yorkshire-Pudding seine typische Mulde, in die man die Bratensauce geben kann.

Beim traditionellen britischen Sonntagsessen Sunday roast wird Yorkshire-Pudding im selben Ofen wie das Roastbeef oder sonst verwendete Fleisch gebacken, wobei der Pudding unter dem Fleischstück gart, sodass der Bratensaft in den Pudding tropft und ihm zusätzliches Aroma verleiht.

Mit Konfitüre oder Zuckersirup („Golden Syrup“) wird Yorkshire-Pudding auch als Nachspeise serviert.

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