Elsa ist nicht die einzige, die auf einen Zug will.
Alle mit einem anderen Ziel.
Sie ist verspätet, hat verschlafen. Er hat die Schlüssel nicht gefunden. Da ging der Motor nicht an. Zu früh, für einen Kaffee reicht es trotzdem nicht. Er mag nicht mehr. Jeden Tag das Gleiche. Das Ticket ist ungültig. Gestern ging es schneller. Soll er auf sie warten? Das Kind muss noch zum Arzt. Hoffentlich ist der Chef nicht schon im Büro. Die Box mit dem Mittagessen vergessen. Der Zug fährt auf einem anderen Perron. Der Schuh drückt. … … …
Elsa hat ein schlechtes Gewissen, sie müsste ja nicht schon jetzt in diesem Zug sitzen.
Bei der Übertragung dieses Beitrags hat es vermutlich einen Fehler gegeben.
Niemand scheint zu wissen was passiert ist.
Elsa konnten wir auch nicht mehr erreichen.
Der Ton von Paris Roubaix
///
Zurzeit beim Leuchtturm:
Der Fernseher ist eingeschaltet.
Baguette, Käse, Oliven und ein guter Wein stehen auf dem Tisch.
Crème brûlée gibt es zum Nachtisch.
///
Alle Züge fahren lassen vorhin auch immer.
Elsa steht am Meer und lässt sich vom Meerwind umarmen.
Morgen fährt bestimmt der richtige.
Oder sie ist schon am Ziel.
Elsa versucht eine Zwischenbilanz ihrer Reise zu machen.
Wenn da nur nicht diese Fliege ….—–….¨¨¨¨¨‘ ‚ “‘— ° ° ° “’…
Es sind immer wieder riesige Hindernisse, die sie überwinden muss.
….—–….¨¨¨¨¨‘ ‚ “‘— ° ° ° “’…—- – – – — —
Nach dem Planetarium kommt der Waschsalon und auch hier scheint sie in ein schwarzes Loch hineinzugeraten.
Die Waschmaschine läuft endlos.
Bei allen anderen kommt der Waschgang viel schneller zu Ende.
Immerhin hat sie jetzt Zeit, sich ein paar ernsthafte Gedanken zu ihrer Weiterreise zu machen und nicht einfach planlos, den nächsten Zug zu besteigen.
Die Waschmaschine läuft endlos.
Hoffentlich überleben das ihre Kleider.
Läuft Endlos.
Kalt, windig und Regen. Somit der ideale Tag um in ein Museum zu besuchen. Elas entscheidet sich für ein Planetarium.
Sterne zu sehen die 1000sende Lichtjahre von der Erde entfernt sind? Ein Blick in die Vergangenheit. Die unendliche Weite des Universums versetzt Elsa in einen regelrechten Rauschzustand. Ihre Reise verliert jede Bedeutung.
Zum Planen blieb keine Zeit, Elsa steigt in den ersten Zug, der in den Bahnhof einfährt und ist gespannt, wo die Reise hingeht. Ihr Sitznachbar ist leider ständig irgendetwas am Suchen. Soll sie ihn ansprechen? Oder muss sie ihm dann noch beim Suchen helfen? Jetzt wären Kopfhörer praktisch, aber davon bekommt sie Kopfschmerzen. Ein Sack Chips hat sie auch nicht zur Hand, sonst könnte sie ja in das Geräusch Konzert mit einsteigen. Immerhin in den Tunnels bekommt er akustische Konkurrenz.