Heute auf der Speisekarte
Peperonata, Risotto und Pannacotta
Der Giro wird danach selbstverständlich am Fernsehen verfolgt und der Kobboi hört sich noch so gerne all die Ausführungen, der Kommentator*innen und Co. an.
Die alles haarklein analysieren, kommentieren und interpretieren.
So wie auch eine Logbuchbesucherin das heutige Beitragsbild in voller Länge bespricht:
Die Illustration zeigt eine minimalistische Darstellung einer Person auf einem Fahrrad. Der Hintergrund ist ein reiner, weisser Raum, der eine leere und unaufdringliche Atmosphäre schafft. Links im Bild beginnt eine geschwungene, graue Linie, die nach rechts unten führt und mit einer punktierten Linie übergeht. Diese Linie könnte eine Strasse oder den Weg des Radfahrers symbolisieren.
Rechts von der punktierten Linie befindet sich die einfache Zeichnung eines Radfahrers. Die Figur ist in dunklem Blau oder Schwarz gezeichnet und besteht aus wenigen Strichen, die einen Radfahrer mit Helm und das Fahrrad andeuten. Man erkennt die Räder und den Körper des Radfahrers.
Die Komposition ist sehr sparsam und nutzt viel negativen Raum. Der Fokus liegt auf der Bewegung, die durch die geschwungene Linie und die Darstellung des Radfahrers angedeutet wird. Die Farben sind auf ein Minimum beschränkt: weisser Hintergrund, graue und dunkelblaue Linien. Die gesamte Ästhetik ist eher skizzenhaft und expressiv als detailliert. Das Aquarell wirkt, als wäre sie schnell und spontan angefertigt worden.
Der Kobboi ist nach 19 Etappen leicht übermüdet. Zum Glück hilft ihm Katharina Vasces in der Küche fleissig mit und der Zugriff auf Kaffee ist auch immer gewährleistet.
Das Wetter auf der Insel war aber immerhin ausgeglichener als in Italien, und den täglichen Regen ist er ja gewohnt.
Die Kette des Fahrrades ist übrigens geölt und nicht gewachst.
Menu beim Leuchtturm:
Polenta mit Käse überbacken und zum Nachtisch gibt es eine feine Gelati.
Auf der Überfahrt kann Elsa Zeit noch einmal ihre Reise vor ihrem inneren Auge durchzugehen.
Hat sich doch gelohnt, obwohl sie ihr Ziel nicht erreicht hat. Das Ding wird sie wohl noch eine Zeit begleiten, oder bildet sie sich das alles nur ein.
Die Möwen tönen immerhin vertraut.
Hat sie alles falsch gemacht.
Am Tisch vis a vis verzerrt einer schlürfend die zweite Portion Spaghetti. Die Tomatensauce im Gesicht steht ihm gut.
Die Möwen hätten vielleicht auch gerne eine Portion.
Sehen möglicherweise die Möwen ihren mitgeführten Gegenstand?
Elsa wartet auf die Fähre, die sie zurück auf die Insel bringt.
Schnell noch einen Brief schreiben bevor sie wieder zu Hause ist.
Jetzt wird sie regelrecht ungeduldig, wo die Reise zu Ende geht.
Ein Unbekannter redet ohne Unterbruch auf sie ein, sie versteht kein Wort, was ihn aber nicht hindert seinen Redeschwall fortzusetzen.
Sie denkt an die Kellnerin, die sie am Beginn ihrer Reise traf.
Hat sie geheiratet oder doch nicht?
Und wen ja mit wem?
Soll sie das Restaurant nochmals besuchen?
Besser wohl nicht.
Ihr Sitznachbar hat auf alle Fälle auch viel zu erzählen. Er habe schon die ganze Welt bereist. Wo kann er jetzt also noch hin?
Elsa kann ihm nicht helfen, sie will nur so schnell wie möglich zurück auf die Insel.