
Der Kobboi gibt sich alle Mühe Ruhe zu bewahren. Vergeblich.
Immerhin der Spaziergang dem Meer entlang kann ein wenig helfen.
Die Embutits sind gemacht und zum Nachtisch gibt es Crema Catalana.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Der Kobboi gibt sich alle Mühe Ruhe zu bewahren. Vergeblich.
Immerhin der Spaziergang dem Meer entlang kann ein wenig helfen.
Die Embutits sind gemacht und zum Nachtisch gibt es Crema Catalana.

Die Brandung erzählt hier schon seit Urzeiten und ohne Unterbruch ihre Geschichten. Nicht selten …
Das Meer ist zu warm für die Jahreszeit und der Meeressiegel steigt weiter an. Verändert das die Geschichten?
Die Sandburg ist über Nacht verschwunden.

Die Brandung erzählt hier schon seit Urzeiten und ohne Unterbruch ihre Geschichten. Nicht selten begleitet von Wind und Regen. Also kein Geheimnis scheint sicher.
Eine zerbrochene Tasse, einen wieder getroffenen Freund, ein Traum der wahr wurde, ein in sich zusammengefallener Gugelhupf, eine gesalzene Rechnung, Gefühle die einen überwältigen …
Das Regenwasser vermischt sich mit dem Meerwasser in den Schuhen.

Allmählich wird der nicht vorhandene Raum wieder belebt und es reicht immerhin, um eine Postkarte zu versenden.
Mit freundlichen Grüssen

Der Umzug zieht sich hin, der nicht Ort ist noch nicht gefunden.
Zum Glück gibt es aber etwas zu feiern. Das Logbuch feiert seinen 25sten Geburtstag.
Und zu danken:
Hartmut Abendschein, Susan Brandy, Bess Dreyer, Elke Engelhardt, Roman Graf, Markus A Hediger, Hans Jürg Hilbig, Ludwig Janssen, Sabine Imhof, Miss Kittel, Sunil Mann, Sudabeh Mohafez, Ziska Müll, Martin Loosli, Ruth Loosli, Síle Marlin, Darja Stocker, Marianne Vogel Kopp
Frau Adler, Herr Cãna, Milla Cremoso, Joven, Herr Kleinmut, Kobboi, Meerleser, Katharina Vasces
Lärmende Akademie, Ad Astra, Edition Azur, Belysnaechte, BeepBox, Web Comic, Panik Eelektro, Eukapirates, Geräuschen, Taberna Kritica, Litblogs, Drum Machine, Literarischer Monat, Schwarzer Turm, Singvogel, Unru
Blackbox, Historisches Museum Frankfurt, Kunsthaus Interlaken, Kulturzentrum Schlachthof Kassel. Historisches Museum Luzern, PROGR, Der Berner Salon, Freiraum / Transeuropa, Evolutionäre Zellen,
Marla R, Susanna S,
Abonnentinnen, Leserinnen, Seherinnen ***

Hiroshi Sugimoto hat angekündigt, heute eine Fotoarbeit von der Isla Volante zu machen und wie von Zauberhand sind alle Farben von der Insel verschwunden.
Milla Cremoso ist nicht begeistert, ihre farblose Patisserie Auslage zu sehen. Aber für ein gutes Bild wird sich das alles wohl lohnen.

Zurzeit ist es uns Logbuchbetreibern nicht möglich, im üblichen Rahmen über die Insel zu berichten. Den, obwohl wir keinen Ort, geschweige den einen Raum haben, wo wir unsere aufwendige Arbeit für die Beiträge erledigen. Ziehen wir um.

Der frische Fisch schwimmt im Meer und wird nicht zum Mittagessen serviert.
Linsensalat und hausgemachtes Brot steht auf der Speisekarte.
Das Wetter über der Insel hat einiges zu bieten. Regen Sonne Wind Wolken und das immer wieder in anderer Reihenfolge.
Die durchnässten Kleider der Besucher*innen dampfen vor sich hin.
Zum Glück liegt viel Kaffeegeruch in der Luft.

Morgenregen, böiger Westwind und am Abend wird Dauerregen erwartet.
Also alles wie immer.
Der Meeresspiegel steigt wie jedes Jahr 3,7 mm.
Und keine Besserung in Sicht.

e di nuovo
pedalata, pedalata, pedalata, pedalata
e di nuovo
pedalata, pedalata, pedalata, pedalata
e di nuovo
Heute auf der Speisekarte
Peperonata, Risotto und Pannacotta
Der Giro wird danach selbstverständlich am Fernsehen verfolgt und der Kobboi hört sich noch so gerne all die Ausführungen, der Kommentator*innen und Co. an.
Die alles haarklein analysieren, kommentieren und interpretieren.
So wie auch eine Logbuchbesucherin das heutige Beitragsbild in voller Länge bespricht:
Die Illustration zeigt eine minimalistische Darstellung einer Person auf einem Fahrrad. Der Hintergrund ist ein reiner, weisser Raum, der eine leere und unaufdringliche Atmosphäre schafft. Links im Bild beginnt eine geschwungene, graue Linie, die nach rechts unten führt und mit einer punktierten Linie übergeht. Diese Linie könnte eine Strasse oder den Weg des Radfahrers symbolisieren.
Rechts von der punktierten Linie befindet sich die einfache Zeichnung eines Radfahrers. Die Figur ist in dunklem Blau oder Schwarz gezeichnet und besteht aus wenigen Strichen, die einen Radfahrer mit Helm und das Fahrrad andeuten. Man erkennt die Räder und den Körper des Radfahrers.
Die Komposition ist sehr sparsam und nutzt viel negativen Raum. Der Fokus liegt auf der Bewegung, die durch die geschwungene Linie und die Darstellung des Radfahrers angedeutet wird. Die Farben sind auf ein Minimum beschränkt: weisser Hintergrund, graue und dunkelblaue Linien. Die gesamte Ästhetik ist eher skizzenhaft und expressiv als detailliert. Das Aquarell wirkt, als wäre sie schnell und spontan angefertigt worden.