erinnerungen

meer

winde und wellen fördern immer wieder neue geschichten zur isla volante.

aus längst vergangenen zeiten und aus der zukunft.

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die insel

milla cremeso

milla cremeso lebt auf einer fliegenden insel. auf einer fliegenden insel? ja, eine insel mit leuchtturm, anlegestelle, möwen und meer – mit fischen darin und wolken darüber. irgendwie scheint alles dort in der schwebe zu sein und fliegt. menschengeist. gleitet mit fischen durch kühle tiefe und zieht unterm blau der himmelskuppel mit den wolken. oder auch andersherum. und, was es dort auch gibt, sind die legendären hochzeitstorten milla cremesos.

milla cremeso betreibt eine kleine konditorei, in der sie ihre kreationen zum besten gibt. ich las, das gerücht gehe um, einige menschen würden ihrer hochzeitstorten wegen heiraten, und, noch besser, dass dies auch wahr sei und der zauber der torte den beginn einer großen liebe stifte.

eines späten nachmittags saß milla betrübt in der hintertür ihrer pâtisserie auf den stufen zum hof. stützte das kinn auf die hände und betrachtete über den blühenden garten hinweg den see. den see, der das meer um die fliegende insel inspiriert hatte. dessen wellen wiegten das glitzernde spiel der tief stehenden sonne. still lag er da, die ruhe selbst.

milla sann ihrer ehe nach, die ihr, allem zauber der von ihr gefertigten torten zum trotz, alles andere als die erfüllung einer großen liebe gebracht hatte. in die brüche gegangen war.

sequenz 1 von 2 der serie milla cremeso

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umweg

aquarell - wasserfarbe zu haiku von sudabeh mohafez

wir nehmen den umweg
die straße aufwärts –
hangabwärts ist sie gesperrt.

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aquarell - wasserfarbe zu haiku von sudabeh mohafez

vom sofa ruhig
das gleichmaß deines atems.
draußen baut die meise ihr nest.

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leicht

mare

so leicht
so unbeschwert
so vergänglich

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kobalt

kobaltblau

das meer macht heute blau.

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notizen

fixpoetry

die bildermacher mit alke stachler auf fixpoety

poetryletter nr. 329 von alke stachler und rittiner & gomez

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