
Eingesponnen
in das Selbst
will ich im Spiel
mit den Ebenen
bleiben.
Diese Diversitäten
verköstigen.
Blinden Flecken folgen.
Text: Ruth Loosli
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Eingesponnen
in das Selbst
will ich im Spiel
mit den Ebenen
bleiben.
Diese Diversitäten
verköstigen.
Blinden Flecken folgen.
Text: Ruth Loosli

Am Meer sein, zusammen sein, das brauchen die Volanter*innen ab und zu. Wann es so weit ist und wieso alle herkommen, bleibt ein Rätsel.

Und man zählt die Jahre
an den Fingern ab als
als hätte man davon zweimal
mehr als genug
Und geht dem Rätsel nach
was Zeit bedeutet und
Verstand und Übermut
Text: Ruth Loosli

Die Flut kommt, also besser wieder nach Hause gehen.
Da droht das Unerledigte, auch zu überquellen.
Die Kaffeemaschine läuft einwandfrei.

Du bist da.
Deiner Stille sanfter Sang.
Dein Tappen den Wänden
entlang führte uns zur
Lücke die wir so lange schon
suchen.
Text: Ruth Loosli

Sollte er doch noch bleiben oder doch zur Schule gehen? Immer diese lebensentscheidenden Fragen! Bestimmt verpasst er hier irgendwas, wenn er jetzt die Strandbegehung unterbricht.

Ich wippte mit der Zeit
schaukelte mich
hoch ins Morgen
zurück ins Gestern
und war nach diesem
Hin und Her
meiner Gedanken
die mich nicht
ins Heute liessen
müde.
Text: Ruth Loosli

Was hat das wohl zu bedeuten, der Himmel über der Insel färbt sich in einem neuen Blau? Und genau jetzt ist niemand da, der dies aufklären könnte. Sogar die Möwen weigern sich durch dieses Blau zu fliegen und die letzte Wolke will sich auch verziehen.
Sennelier Blau, die Farbe verteilt sich viel besser auf dem Aquarellpapier als das bisherige Azurblau von Windsor & Newton. Ob der Farbton passt oder nicht, wird sich noch weissen.

an Gier
an Verlust an
Land an
Hunger an
Ohnmacht an
Rattengift an
Rampenlicht an
enger Sicht an
Hass an
Blindheit und
geschundener
Kindheit
(denn dort werden
die Weichen gestellt)
Text: Ruth Loosli

Ostern und Paris Roubaix am selben Tag, das war zu viel für den Kobboi, Crème brûlée und Osterhasen, Eier und Baguette, Pastete und Käse. Jetzt kämpft er, mit schweren Beinen und vollem Magen, im Regen gegen den Wind auf seiner Inselrunde. Katharina Vasces geniesst derweil die Ruhe und testet schon einmal die Kaffeemaschine.