Alles scheint möglich
Leicht, unbeschwert und beschwingt
Joven ist wach und träumt
Er ist auf der Fähre zurück auf das Festland, mit im Gepäck voll mit Lebensmitteln, die ihm seine Eltern eingepackt haben. Alles Produkte, die er im Laden, 1 Gehminute von seiner Wohnung entfernt kaufen könnte. Aber die Eltern scheinen Angst zu haben, dass er verhungern könnt. Im Reduit seiner Wohnung, hat es vermutlich Reis, Teigwaren, diverse Konserven und Zucker, den seine Eltern bei Besuchen auf dem Festland immer wieder auffüllen. Er kann sich nicht vorstellen, dass er dies bis an sein Lebensende verarbeiten kann.
Der Montag bring auch keine Besserung. Immerhin, den Weg zur Arbeit schaffte er, ohne sich zu verlaufen. Jetzt ist er auf der Suche nach einem Werkzeug, das er verlegt hat.
Die Konzentration auf den Unterricht fällt ihm schwer.
Die Konzentration auf den Unterricht wäre für ihn dringend nötig.
Die Konzentration auf den Unterricht fällt ihm schwer.
Was? Nein? Vergessen? Ja! Schon wieder? Oh!
Als Finder einer Flaschenpost wollte er jetzt selber einmal eine auf die Reise schicken. Jetzt ist er gespannt, ob die jemals irgendwo ankommt und er sogar eine Antwort bekommt.
Heute kam ein Brief, seiner Briefpartnerin an, die hat eine so regelmässige Schrift, da kann er nicht mithalten, aber selbstverständlich wird er antworten.
Da die Fähre zu Insel zu lange dauert, geht er nur einmal pro Monat nach Hause. Er geniesst die freien Sonntage, wo er bestimmt einmal zum Meer geht. Dabei sollte er doch lernen, die Wohnung putzen, einkaufen, einen Brief schreiben und vor allem muss er unbedingt noch eine Runde auf dem Fahrrad machen. Denn ein bis zweimal pro Woche geht es mit seinen Arbeitskollegen auf das Rennrad und da ist er immer am Anschlag, vor allem wenn es flach oder bergab geht. Er ist sich nicht gewohnt, in einer Gruppe zu fahren. Vor allem bergab braucht er Abstand zu den Anderen, die rollen ihm dann davon. Immerhin kann er bergauf gut mithalten, aber warum muss es immer so schnell gehen?