
Der Start in das neue Jahr ist Joven geglückt, der Alltag ist weit weg.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Der Start in das neue Jahr ist Joven geglückt, der Alltag ist weit weg.

Joven kann es sich nicht erklären, aber im Moment scheint alles gut zu sein.
Vermutlich tanzen zurzeit alle Volanter*innen zufrieden durch ihr Leben.

Er solle aufpassen, dass er vom Wind nicht mitgenommen werde, warnt ihn der Herr an der Küste. Joven belehrt ihn, dass er zu wenig Angriffsfläche für den Wind habe. Wagt es aber nicht den Herren zu warnen, der sollte doch selber genug Erfahrung haben.

Joven ist schon früh unterwegs, er geht gerne, noch vor Schulbeginn dem Meer entlang und lässt seine nächtlichen Träume frei über das Meer ziehen.
Frau Adler hat er verpasst, die ist schon wieder zu Hause, die hat noch einen Termin bei der Coiffeuse.

Der Teig für die Baguettes arbeitet schon vor sich hin, der Käse ist rechtzeitig angekommen, die Oliven und der Wein im Keller stehen bereit, die Pastete ist auch fast fertig und morgen muss noch die Crème brûlée zubereitet werden. Katharina Vasces und der Kobboi sind bereit für den Sonntag.
Heute werden Moules Frites serviert, denn das erste Frauenrennen muss gebührend zelebriert werden.
Joven will am Sonntag zum Leuchtturm.
Frau Adler möchte, dass Herr Cãna in der Hölle schmort, und der bereitet tatsächlich einen Schmorbraten vor für den Besuch von morgen.

Repetieren der Rechenaufgaben vom letzten Schuljahr, in Jovens Kopf wird auch repetiert, aber leider nicht der Unterrichtsstoff, die Erinnerungen wollen einfach nicht weg, sind alle noch da.
Auf der Insel werden auch sonst die Alltagsroutinen repetiert.
Leichter Regen.

Der Dicke Wind lässt die Insel wieder sehr geheimnisvoll aussehen.
Frau Adler befürchtet, dass sie heute auch wieder nicht wahrgenommen wird von Herrn Cãna.
Joven sieht die Möglichkeit, dass die Schule vom Dicken Wind mitgenommen wurde.

Keine besonderen Ereignisse.
Joven mag solche Tage.
Einfach sein.
Die Volanter*innen gehen ihrem Alltag nach. Alle scheinen eine ganz bestimmte Aufgabe zu haben und zu erfüllen.
Der Meeresspiegel steigt.

Alle Sorgen lösen sich im Nebelmeer auf, alles ist möglich. Aus der Ferne ertönt ein Nebelhorn.
Joven trägt heute zum ersten Mal seine neue Badehose, niemandem scheint dies aufzufallen.

Noch eine gute Woche und dann sind Sommerferien, Joven fühlt sich jetzt schon leichter.
Der Alltag macht aber keine Pause und will weitermachen.