Die Erinnerungen sind zum Glück sehr flüchtig und verändern sich täglich.
So kann aus einem Mann, eine Frau werden und statt eines Heimtrainings in einem muffigen Raum, ein Bad im Meer.
Und er erinnert sich, als wäre es gestern gewesen und nicht vor über 10 Jahren.
Wie erinnern wir uns wohl morgen daran?
Im Briefkasten sind täglich Kartengrüsse vom Festland. Die Karten erzählen Geschichten und Träume, und bringen immer ein Stück Welt auf die Insel kommt.
glocken läuten
ein traum hat mich geweckt
noch ist es dunkel draussen
die tage werden kurz
die nächte kalt
all die menschen wieder auf der flucht
frühmorgens wer bringt ihnen heissen tee
einen schnürsenkel eine vertraute sprache
Text: Ruth Loosli
Dank an Ruth Loosli
Die Volanter*innen bedanken sich herzlich für die wunderbaren Gedichte.
Mehr zum Lesen von Ruth Loosli finden sie hier.
Katharina Vasces und der Kobboi am Meer.
Das Meer und der Wind lärmen so laut, dass sie sich keine Gedanken machen müssen, was sie bereden sollen.
Das Meer und der Wind lärmen so laut und jeder Gedanke findet Platz darin.
Das Meer und der Wind lärmen so laut und sie geniessen den freien Tag.