Joven ist angekommen auf der Isla Volante, seine Gedanken sind noch auf dem Festland und die Gespräche und Menschen auf der Fähre gehen ihm noch durch den und doch überlegt er sich schon, wie es nächstes Jahr weitergeht.
Wie wird das Paar, das auf der Fähre ohne Unterbruch stritt, wohl die Festtage hier verbringen?
Bei seinen Eltern wartet auf alle Fälle ein Apfelkuchen auf ihn, er wird versuchen ihn nicht sofort aufzuessen.
Statt sich entspann, zurückzulehnen und den Beginn seiner 2-wöchigen Weihnachtsferien zu geniessen, bekommt er die Arbeit nicht aus seinen Gedanken.
Hat er da alles richtig gemacht, hätte er sich mehr Zeit nehmen sollen? Wieso hat er es nicht noch einmal kontrolliert? Hätte er doch nachgefragt.
Die Fähre verlässt in ein paar Minuten den Hafen. Joven liegt in seiner Kabine und starrt an die Decke.
…
Au café d’la marine
On raconte des vies
C’est du temps qui passe …
Wieso fahren die so schnell, haben die keine Freude am Radfahren und wollen das es möglichst schnell vorbei ist. Joven kann sich knapp im Windschatten halten. Nach der Kaffeepause geht es etwas besser. Die Nussgipfel liegen einigen doch schwer auf dem Magen.
Fahrradreinigen, Wäsche, Aufsatz für die Schule, Brief, Kochen, Putzen, Einkaufen und zum Meer.
Wen die Fähre zur Isla Volante hinaus auf das Meer fährt, steht er oft am Hafen und schaut hinaus auf das Meer. Wieso sitzt er nicht auch auf der Fähre?
Einerseits fühlt er sich hier fremd und vermutet, dass man ihm das sofort ansieht, anderseits geniesst es, dass ihn niemand kennt.