
Man trägt echt Briefe
zum gelben Kasten und
schiebt sie durch den Schlitz
hört sie fallen
und den dumpfen
Knall wenn sie unten ankommen
Doch der Absender ist schon
nicht mehr wer er morgen war
beim Schreiben
Text: Ruth Loosli
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Man trägt echt Briefe
zum gelben Kasten und
schiebt sie durch den Schlitz
hört sie fallen
und den dumpfen
Knall wenn sie unten ankommen
Doch der Absender ist schon
nicht mehr wer er morgen war
beim Schreiben
Text: Ruth Loosli

Die Besucherinnen sind schon wieder abgereist. Wunderbar, was es immer zu erfahren gibt und trotzdem gut, dass nicht alles gesagt und verraten wird.
Die Fähre fuhr pünktlich.

Gedichte
hängen
an
transparenten
Fäden
über den Wolken.
Text: Ruth Loosli

Die Welt vergessen.
Für einen Moment scheint alles gut zu sein.
Die Welt vergessen.
Für den Abend ist eine Sturmflut angesagt.

Der Wind streut mir Sand in
die Augen ich wechsle meine
Meinung.
Text: Ruth Loosli

Hallo!
Hallo!
Keine Zeit!
Keine Zeit?
Keine Zeit!
Wie kann die den verschwinden?

Ob die Volanter*innen tatsächlich reflektierter sind als die Menschen auf dem Festland, ist in keinem Fall erwiesen. Aber bevor die Flut kommt, sollten sie sich dringend auf den Rückweg machen.

Gedanken hängen in den Wolken.
Ich tausche ein offenes Meer
Für meinen letzten Gedanken
Ich will sehr still und sehr
Ins Blaue schwanken
Dass ich nichts verlasse
Wenn ich nicht mehr bin
Dass mich keiner hasse
Dass ich nichts vermisse
Wenn ich nichts mehr bin.

Hat er jetzt die Herdplatte ausgeschaltet? Muss er jetzt sofort wieder nach Hause? Bestimmt! Oder doch nicht? Sicher!?

Die Polenta liegt wohl noch schwer im Magen, heute werden fleissig die Füsse vertreten. Die frische Luft hilft ja auch gegen zu sich genommen Flüssigkeiten.