
Die Sandburg ist weggespült.
Die Erinnerung bleibt.
Der Meeresspiegel steigt.
Der Wind wird stärker.
Immer wieder steht die Burg
neu im erinnerten
jeden Tag macht das Gedächtnis
reinen TischBess
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Die Sandburg ist weggespült.
Die Erinnerung bleibt.
Der Meeresspiegel steigt.
Der Wind wird stärker.
Immer wieder steht die Burg
neu im erinnerten
jeden Tag macht das Gedächtnis
reinen TischBess

Jetzt hat sie eine neue Postkarte gekauft, in der Hoffnung, dass damit auch ein brauchbarer Gedanke kommt.
Starke Winde sind angesagt.

Der Sonntagbraten liegt noch schwer im Magen. Der Nachtisch macht die Sache auch nicht einfacher.

Sie ist nicht weitergekommen mit ihrer Postkarte. Vermutlich reicht eine Postkarte nicht, um das, was sie ihrem Gatten mitteilen will, zu beschreiben. Vielleicht würde ja die leere Postkarte reichen. Den erzählen lässt sich später, das erlebte auch nicht wirklich.

Wo man auf der Insel auch hingeht, irgendjemand ist schon da oder kommt auf einen zu. Woher kommen die?

Die Frau sitzt nun schon die längste Zeit über der Postkarte und findet immer noch nicht die richtigen Grussworte an ihren Gatten. Wir können ihr leider auch nicht helfen.
„es war einmal Saharastaub, und jetzt ………“
Hanspeter Keller

Die Wassermassen, die das Meer und die Wolken ohne Unterbruch immer zur und über die Insel bringen, wo waren die schon überall? Wie oft waren die schon da und wen ja in welcher Form?
Ab wann ist ein Regentropfen wieder Meerwasser?
Der Schweiss tropft vom Regenhut in die Brandung und geht auf die grosse Reise.

Beim Leuchtturm wird heute ein Gulasch zubereitet, aber irgendwie scheint die ganze Insel zu kochen. Hoffentlich reicht es für alle?

Das Meer, der Nebel und die Sonne geben alles, um die Insel gut aussehen zu lassen.
Die Fähre kommt heute verspätet an, den Grund weiss niemand.

Wie immer auf dem Weg zum Meer.
Dreh dich um
Dreh dich um
Vergiss deine Schuld, dein Vakuum
Wende den Wind, bis er dich bringt
Weit zum Meer
Du weisst, wohinHerbert Grönemeyer
Zum Meer