Die Notizen müssen geordnet und entziffert werden. Bisher ergibt sich keinen Sinn darin. Vermutlich gehören sie auch nicht zusammen.
Klar ist nur die Einkaufsliste, die dabei ist.
1 Kilo Dinkelmehl
Olivenöl
Mozzarella
Kaffee
Aubergine
Weinessig
Die Menukarte und ein Wetterbericht, vermutlich ist man unschlüssig, ob das Essen auf der Terrasse serviert werden kann oder nicht.
Dass, es der Verein für ein Verbot der PowerPoint-Präsentation ist, kann man ausschliessen.
Die Anzahl der Möwen rund um die Insel soll zurzeit deutlich grösser sein.
Vielleicht hilft die Bildbeschreibung
Ein hellblauer, aquarellartiger Entwurf zeigt ein Raster aus quadratischen Feldern, die durch helle, schattierte Linien voneinander getrennt sind.
Die Szene ist eine Anordnung von vier gleich grossen quadratischen Bereichen, die sich in einem Rastermuster in zwei Reihen und zwei Spalten überlappen. Die Bereiche sind durch schattierte Linien voneinander getrennt, die ein Muster erzeugen. Das Farbspektrum variiert von hellblau über mittelblau bis hin zu hellgrau. Linien scheinen durchgehend zu sein und ihre Musterung wiederholt sich in jeder Zelle.
Die zentralen Elemente sind die quadratischen Formen selbst. Es gibt keine anderen Merkmale oder Bilder in den Bereichen.
Das künstlerische Medium ist Aquarellmalerei. Die technische Ausführung zeigt eine einfache, aber sorgfältig durchdachte Farbgebung. Der Stil zeichnet sich durch die Verwendung von subtilen Farbübergängen und die Darstellung einer abstrakten Textur aus. Es gibt keine auffälligen oder komplexen Details in den Elementen. Die kreativen Entscheidungen konzentrieren sich auf die Gestaltung des Raums und der Muster.
Der Hintergrund und die Umgebung sind durch die klaren, quadratischen Formen und das Farbspiel definiert. Die Beleuchtung wirkt homogen und gleichmässig über die gesamte Fläche verteilt. Die atmosphärische Stimmung ist ruhig und abstrakt.
Absolut geheim, wir durften keine Bilder machen und haben auch nichts erfahren. Alle verhalten sich so, als ginge es um eine grosse Sache. Vermutlich ist aber der Grund für die Geheimnistuerei, dass es hier um gar nichts geht. Die wollen vermutlich nur ein paar schöne Tage auf der Insel verbringen.
Selbstverständlich bleiben wir dran, falls da doch noch was zu berichten gibt.
Postkartengrüsse der Isla Volante. Der Leuchtturm, das meist fotografierte Objekt der Insel.
Diese Postkarte geht als Antwortkarte für eine wunderbare Postsendung, die den Leuchtturm diese Woche erreichte.
Das Bild entspricht zurzeit, nicht der Realität, es stürmt und regnet schon den ganzen Tag. Richtiges Inselwetter.
Einmal pro Woche kommt Frau K in die Bibliothek, vermutlich hat sie jedes Buch schon einmal in den Händen gehabt oder sogar gelesen. Nun hat sie, in einem Buch ein Blatt entdeckt, das da nicht hingehört. Sie vermutet, einen verschollenen Schatz gefunden zu haben. In der Bibliothek kann ihr leider niemand genaueres über das Blatt Papier sagen und was es damit auf sich hat. Vermutlich ein vergessenes Lesezeichen, aber auf keinen Fall etwas Wertvolles. Frau K will, das Blatt von Fachleuten untersuchen lassen. Nur was für Fachleuten? Archäologen? Restauratoren? Oder vielleicht einfach die Bibliotheksbenutzer fragen, wer dieses Blatt vermisst?
Nach all der Aufregung wird vermutlich niemand zugeben, das Blatt in einem Buch vergessen zu haben.
Ist es Fern- oder Heimweh, das ihn von einem schneebedeckten Berg träumen liess? Verstanden hat er auch nichts, aber irgendwie bildet er sich ein, die Luft rieche nach Schnee.
Der Kobboi ist sich immer noch am Entfalten, er muss sehr tief geschlafen haben.
Im Briefkasten waren wieder ein paar Postkarten, das gibt ihm das Gefühl, mit der Welt verbunden zu sein.