Noch einmal an das Meer.
Morgen muss er zurück auf das Festland.
Da wartet ein neues Fahrrad auf ihn.
Ein Geschenk von seinen Eltern und seinem Chef.
Der Chef hofft vermutlich, dass Joven jetzt mithalten kann.
Das alte Rad kommt also wieder zurück auf die Insel.
Der Weg zum Meer und die Nächte sind länger als sonst.
Das Jahr ist noch unbeschrieben, aber die Vergangenheit macht es dadurch nicht vergessen.
Joven friert leicht, sollte er nicht besser gleich wieder nach Hause gehen.
Er stolpert.
VACUUS
einsam steht er frei im leben
möchte nach der liebe streben
doch sehr fern ist ihm all‘ nähe
krächzend hört er eine krähe
ob die ihm was sagen will
plötzlich um ihn alles still
nur das ewig‘ meer mit dauschen
füllt die luft mit feuchtem rauschen
Wieso fahren die so schnell, haben die keine Freude am Radfahren und wollen das es möglichst schnell vorbei ist. Joven kann sich knapp im Windschatten halten. Nach der Kaffeepause geht es etwas besser. Die Nussgipfel liegen einigen doch schwer auf dem Magen.
Fahrradreinigen, Wäsche, Aufsatz für die Schule, Brief, Kochen, Putzen, Einkaufen und zum Meer.
Die Ferien sind vorbei. Joven ist auf der Überfahrt auf das Festland. Das Meer ist unruhig. Hoffentlich hat er nichts vergessen. Die Fähre ist gut besetzt. Soll er noch etwas essen? Vielleicht kommt man nie an. Die Erinnerungen bleiben.
Im Juli hat er auf dem Festland eine Berufslehre als Fahrradmechaniker begonnen und er geniesst das alleine leben, an einem Ort wo ihn niemand kennt. Er kann ganz neu anfangen und die Altlasten blieben auf der Insel. Seine Koch- und Haushaltsfähigkeiten sind noch nicht ganz auf dem erforderlichen Mass. Aber immerhin, es gibt täglich drei Mahlzeiten.
Jetzt aber geniesst er seine verdienten Ferien auf der Insel. Das Meer hat er vermisst.