
Ein grosses Dankeschön an alle Besucher*innen der Isla Volante.
Wünschen allen einen guten Sprung in das neue Jahr.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Ein grosses Dankeschön an alle Besucher*innen der Isla Volante.
Wünschen allen einen guten Sprung in das neue Jahr.

Joven geniesst die Ferien, es gibt nichts zu berichten.
Ansonsten nimmt auf der Insel alles seinen Lauf.
Der Wind ist noch aktiv, der weiss nichts von Ferien.

Zu Hause wird gebacken und gekocht. Ein Brief ist gekommen. Joven hat frei. Das Meer ist hier auf der Insel anders. Vor allem an Weihnachten. Der Weihnachtsbaum wird jedes Jahr kleiner, dafür aber bunter.

Joven ist angekommen auf der Isla Volante, seine Gedanken sind noch auf dem Festland und die Gespräche und Menschen auf der Fähre gehen ihm noch durch den und doch überlegt er sich schon, wie es nächstes Jahr weitergeht.
Wie wird das Paar, das auf der Fähre ohne Unterbruch stritt, wohl die Festtage hier verbringen?
Bei seinen Eltern wartet auf alle Fälle ein Apfelkuchen auf ihn, er wird versuchen ihn nicht sofort aufzuessen.
Der Geruch der Insel hat er vermisst.

Nichts eigentlich.
Statt sich entspann, zurückzulehnen und den Beginn seiner 2-wöchigen Weihnachtsferien zu geniessen, bekommt er die Arbeit nicht aus seinen Gedanken.
Hat er da alles richtig gemacht, hätte er sich mehr Zeit nehmen sollen? Wieso hat er es nicht noch einmal kontrolliert? Hätte er doch nachgefragt.
Die Fähre verlässt in ein paar Minuten den Hafen. Joven liegt in seiner Kabine und starrt an die Decke.
…
Au café d’la marine
On raconte des vies
C’est du temps qui passe …Têtes raides
Solle er in das Bordrestaurant?

Warten auf den Bus
Warten auf das grosse Los
Warten auf Regen
Text: Ruth Loosli

Eigentlich war ein Besuch in eine Fabrik, die Fahrradkomponenten herstellt.
Eigentlich wäre der Berufschullehrer für die Organisation verantwortlich.
Eigentlich wäre Schule, wen der Besuch ausfällt.
Eigentlich müsste er zu Arbeit, wenn die Schule ausfällt.
Eigentlich hätte er rechtzeitig die Nachricht lesen sollen, dass der Besuch in der Fabrik nicht stattfindet.

Wieso fahren die so schnell, haben die keine Freude am Radfahren und wollen das es möglichst schnell vorbei ist. Joven kann sich knapp im Windschatten halten. Nach der Kaffeepause geht es etwas besser. Die Nussgipfel liegen einigen doch schwer auf dem Magen.
Fahrradreinigen, Wäsche, Aufsatz für die Schule, Brief, Kochen, Putzen, Einkaufen und zum Meer.
Ausruhen

Stoffe hole ich
Resten aus anderer Zeit
Fäden sind flügge
Text: Ruth Loosli

Wen die Fähre zur Isla Volante hinaus auf das Meer fährt, steht er oft am Hafen und schaut hinaus auf das Meer. Wieso sitzt er nicht auch auf der Fähre?
Einerseits fühlt er sich hier fremd und vermutet, dass man ihm das sofort ansieht, anderseits geniesst es, dass ihn niemand kennt.
Wie auf einem leeren Blatt, alles ist noch offen.