
Herr Kleinmut machte es sich im Kaffee gemütlich.
Meint die Autokorrektur
Text: Síle Marlin
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Herr Kleinmut machte es sich im Kaffee gemütlich.
Meint die Autokorrektur
Text: Síle Marlin

Joven ist überzeugt, dass er noch kein Gesicht hat. Hofft aber fest, einmal so wie sein Grossvater auszusehen.

Würden die Fische in der Nacht doch schlafen, dann würden sie vor den Fischern sicher sein.
Der Kobboi bereitet eine Bouillabaisse vor.

Kleinmut stand bei der Laterne, wie einst Lili Marleen.
Text: Síle Marlin

Wieso sitzen seine Eltern gerade in kurzen Nächten so gerne vor dem Haus und blicken auf das Meer hinaus?
Joven findet das in langen Nächten viel einfacher. Jetzt liegt er traumlos im Bett und schläft tief und fest. Die langen Tage fordern ja viel Ausdauer und Energie.

Die Postkarte ist reisefertig.
Am Meer
Das Meer erglänzte weit hinaus
Im letzten Abendscheine;
Wir sassen am einsamen Fischerhaus,
Wir sassen stumm und alleine.Der Nebel stieg, das Wasser schwoll,
Die Möwe flog hin und wieder;
Aus deinen Augen liebevoll
Fielen die Tränen nieder.Ich sah sie fallen auf deine Hand,
Und bin aufs Knie gesunken;
Ich hab’ von deiner weissen Hand
Die Tränen fortgetrunken.Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib,
Die Seele stirbt vor Sehnen; –
Mich hat das unglücksel’ge Weib
Vergiftet mit ihren Tränen.

Herr Kleinmut lauschte der Mondscheinrenate.
Text: Síle Marlin
Die Bildermacher hören mit und waren somit nicht in der Lage ein passendes Bild zu machen.

Die kürzeste Nacht übernachtet Joven mit seinen Eltern im Zelt. Seine Gedanken sind noch nicht in der Schule angekommen.

Seine Eltern haben Besuch und sind immer noch am palavern. So kann er in aller Ruhe die Nacht beobachten. Ist die Leuchtturmwärterin eigentlich die ganze Nacht oben im Leuchtturm?

Die Post ist da.
La mer
Qu’on voit danser le long des golfes clairs
A des reflets d’argent
La mer
Des reflets changeants
Sous la pluieLa mer
Au ciel d’été confond
Ses blancs moutons
Avec les anges si purs
La mer bergère d’azur
InfinieVoyez
Près des étangs
Ces grands roseaux mouillés
Voyez
Ces oiseaux blancs
Et ces maisons rouilléesLa mer
Les a bercés
Le long des golfes clairs
Et d’une chanson d’amour
La mer
A bercé mon cœur pour la vieCharles Trenet / Albert Lasry