Zum Glück war es nur ein Motorenschaden und niemand war wirklich in Gefahr.
Der Code SOS, drei kurz, drei lang, drei kurz.
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Ansonsten nimmt auf der Insel alles seinen Lauf oder Gerenne, wie immer. Kleine Notfälle gibt es natürlich immer, die Brille verlegt, ein Termin verpasst, ein falsches Wort, oder alles zusammen.
Verstanden, aber nicht alles begriffen, verständlich.
Zum Glück richtet sich der Meerwind nicht nach den vermeidlich Mächtigen dieser Welt, es geschieht so viel Wunderbares auf dem Raumschiff Erde, auf seiner Reise durch das Universum.
Das Baguette ist noch im Ofen, sofort zurück in die Küche.
Der Wind bläst die Wolken über der Insel hinweg und schiebt bestimmt irgendetwas Neues unbekanntes.
Katharina Vasces und der Kobboi bleibt noch etwas Zeit, bis die ersten Besucher zum Leuchtturm kommen.
Joven geniesst dieses Wetter und kann seine Runden ungestört drehen, ohne dass er sich dafür rechtfertigen muss. Wenn er es hier lange genug aushält, wird vielleicht alles gut, bis er wieder zu Hause ist. Das Regenwasser rinnt ihm den Rücken hinunter.
Der Kobboi ist auf der Rückreise, auf der Fähre fühlt er sich schon wieder ein wenig wie zu Hause. Bein Kaffee trinken, verwickelt ihn ein Herr in ein Gespräch, oder besser der Herr hält einen sehr langen Monolog über seine Arbeit und die technischen Schwierigkeiten einer Eisbahn, die saniert werden muss. Obwohl er schon 20 Jahre in Pension ist, spricht er so als ob er immer noch dabei wäre. Als der Kobboi in seine Kabine will, bietet im, der Mann noch einen zweiten Kaffee an. Nachdem er ihm eine gefühlte Stunde keine Antwort mehr gegeben hatte, zeigte der Mann Gnade und wendete sich einem anderen Reisenden zu, dem er gleich wieder mit seiner Geschichte begann.
Zu viele Informationen, sich im Kreisdrehen, orientierungslos, orientierungslos in Seenot, keine Ahnung und kein Plan und orientierungslos, die Möwen kreischen.