
Joven kann sich heute Zeit lassen, am Sonntag wird erst gegen Abend zusammen gegessen. Regen und Wind halten die Insel frei von schaulustigen Besuchern.
Frau Adler hört dem Regen zu.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Joven kann sich heute Zeit lassen, am Sonntag wird erst gegen Abend zusammen gegessen. Regen und Wind halten die Insel frei von schaulustigen Besuchern.
Frau Adler hört dem Regen zu.

Das Herr Cãna sie einmal bemerken würde hat sie eigentlich aufgegeben. Frau Adler stellt fest, dass es ihr sichtlich besser geht, seit sie täglich hinausgeht und beobachtet was sich da so alles in ihr und um sie herum in Bewegung ist. So steht sie also immer noch täglich am Ufer und schaut auf das Meer hinaus.
Joven kommt heute zu spät zu Schule.

Joven geht auf direktem weg in das Meer, er will niemandem begegnen.
Herr Cañas hat heute nicht Geburtstag.
Frau Adler steht am Ufer.
Für den Abend sind heftige Stürme angesagt. Zimt und Caramel Duft liegt in der Luft.

Die Möwen machen es ihr lautstark vor, aber es will ihr einfach nicht gelingen. Grusslos geht Frau Adler an Herrn Cãna vorbei.
Das Meer ist ganz ruhig, wäre ein guter Tag zum Fischen.
Joven ist noch mit dem Sortieren seiner Träume beschäftigt.

Der Wind hat die Insel in Besitz genommen. Es wird heute weder gefischt, noch am Strand spaziert, oder nach einem älteren Herrn Ausschau gehalten.
Zur Information: Reisende die mit Segelschiffen das Meer befahren, sind auf der Isla Volante herzlich willkommen.

Frau Adler hat keinen Plan mehr.
Herr Cãna scheint sie nicht zu bemerken, dafür ist sie aber froh, dass Joven auf seinen Strandgängen so tut, als wäre sie gar nicht da.
Für die Verschiebung des Leuchtturms hingegen ist die Planung weit fortgeschritten.
Die Luft riecht heute Morgen noch nach dem Sturm der letzten Nacht.

Joven versucht es nicht zu sehen, einfach ignorieren.
War Frau Adler heute auch am Meer?
Der Kobboi war einige Tage auf dem Festland, das bekommt ihm selten gut. Jetzt ist er trübselig. Katharina Vasces serviert ihm einen Espresso mit Claro Baraza Bohnen.

Also der Sturm ist unschuldig, dass beim Leuchtturm die Bäume weg sind. Dies ist nur eine erste notwendige Massnahme um den Leuchtturm zu verschieben.
Die Frisur von Frau Adler hat aber dem Sturm dieses eine mal nicht standgehalten.
Vieles bleibt noch unklar.

Es scheint einen ungewollten Ortstermin zu geben, alle wollen es jetzt genau wissen wie die Verschiebung des Leuchtturms vollzogen werden soll.
Wann? Wie? Wohin? Wer? Weshalb?
Katharina Vasces und der Kobboi haben alle Hände voll zu tun. Katharina Vasces wäre ja für einen Neubau, aber die Volanter*innen glauben die Seele des Leuchtturms würde verloren gehen.
Frau Adler stand heute wieder am Meer und bemerkte nicht wie er vorbeiging. Joven will heute in die Bibliothek.
Herr Cañas ist froh wieder zu Hause zu sein und er ist erleichtert, dass nun seine Schwiegertochter mit seinem Sohn auf das Meer hinaus fährt. So kann er in Ruhe mit seiner verstorbenen Frau reden.

Völlig ungestört geht Joven dem Strand entlang, so früh am morgen ist noch niemand unterwegs.
Die Zeit drängt, die Volanter müssen eine Lösung finden, wie sie den Leuchtturm schützen wollen. Der Anstieg des Meeresspiegels gefährdet den Leuchtturm. Die einen wollen einen Schutzwall bauen die anderen wollen den ganzen Leuchtturm 50 Meter zurückschieben und eine weitere Option ist ein Neubau.
Heute serviert Katharina Vasces Flammenkuchen zum Mittagessen und als Dessert gibt es Crème brûlée. Der Kobboi hat leichte Wadenkrämpfe.
Frau Adler putzt seit drei Tagen ihre Wohnung.