
Der Raum infinit
ist das Subjekt und ich bin
im Raum und zugleich bin ich
Raum
Text: Ruth Loosli
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Der Raum infinit
ist das Subjekt und ich bin
im Raum und zugleich bin ich
Raum
Text: Ruth Loosli

Du mein Wu
mein Wa
mein Wo
Im Ernst
ich lieb dich sowieso
ob lechz ob rinks
du bist meine Sphinx
meine tropfende Lefze
mein angesetzter Sauerteig
Text: Ruth Loosli

Katharina Vasces und der Kobboi haben einen freien Tag und all ihr Hab und Gut auch. Der Wind hält auch einmal inne.

Wieso kommen uns diese Menschen so fremd vor, fremder als alle anderen Inselbesucher*innen? Vermutlich liegt es an uns, alles sieht heute anders aus, oder sind die etwa auf der Flucht oder von einem Geheimdienst?
Übrigens: Sturmwarnung.

Schöne Schuhe
Schöne Beine
Schönes Land
Text: Ruth Loosli
Dies scheinbar einfache Gedicht bekommt seinen Pfiff, insbesondere auch durch Quirin Oeschger der Ruth Loosli am Hackbrett begleitet! Zürich liest am 29.10. um 11 Uhr.

Er hört dem Wind und der Brandung zu.
Heute hat er keine Termine.
Er hört dem Wind und der Brandung zu.
Heute nicht.
Er hört.
Heute ja.

Unsere Liebe
zwischen Chemie
und Chaos
Im Treppenhaus in
der Nacht
wenn niemand
schlafen kann
wenn die Galle
hochkommt und
wir wissen nicht
wem sie gehört
Sie trägt weder ein
Namensschild noch
einen sichtbaren
genetischen Code
Doch unsere Liebe
ist von allem Schrecken
unabhängig und
spricht uns Mut zu
Für K
Text: Ruth Loosli

Es gibt nichts zu erzählen.
In einer Stunde hat er einen Zahnarzt Termin, fast hätte er ihn wegen seiner Tagträume vergessen.

Ein stechender Schmerz im Unterkiefer.
Der Magen knurrt.

Farbe?
Gibt es die überhaupt?
Farbe musste hier irgendwie in das Bild integriert werden. Wieso ist nicht ganz klar.