
Ab und zu sieht Joven Gespenster. Er ist zu früh, aber schneller unterwegs als üblich. Hat er Fernweh?
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Ab und zu sieht Joven Gespenster. Er ist zu früh, aber schneller unterwegs als üblich. Hat er Fernweh?

Zuviel ist im Kopf, hoffen, dass Joven nicht in das Meer stürzt und er den Weg nach Hause findet.
Es regnet leicht.

Joven geht auf direktem weg in das Meer, er will niemandem begegnen.
Herr Cañas hat heute Geburtstag und ist deshalb auch wieder einmal mit an Bord.
Für den Abend sind heftige Stürme angesagt.

Also der Sturm ist unschuldig, dass beim Leuchtturm die Bäume weg sind. Dies ist nur eine erste notwendige Massnahme um den Leuchtturm zu verschieben.
Die Frisur von Frau Adler hat aber dem Sturm dieses eine mal nicht standgehalten.
Vieles bleibt noch unklar.

Rund um den Leuchtturm wird Tag und Nacht weiter geplant.
Katharina Vasces und der Kobboi verbringen zurzeit die Nächte im Zelt, weit ab vom Leuchtturm.
Joven kann ungestört die Insel begehen. Die Muscheln interessierten ihn heute nicht.

Erstaunlich wie viele Fachleute jetzt mit den Volanterinnen Kontakt aufnehmen, um ihre Dienste anzubieten. Alle haben die beste Lösung und wären sofort bereit, die Sache umzusetzen.
Das Meer zieht wie immer an der Insel vorbei. Er hört der Brandung zu, die aus einem riesigen Orchester zu bestehen scheint.

Es scheint einen ungewollten Ortstermin zu geben, alle wollen es jetzt genau wissen wie die Verschiebung des Leuchtturms vollzogen werden soll.
Wann? Wie? Wohin? Wer? Weshalb?
Katharina Vasces und der Kobboi haben alle Hände voll zu tun. Katharina Vasces wäre ja für einen Neubau, aber die Volanter*innen glauben die Seele des Leuchtturms würde verloren gehen.
Frau Adler stand heute wieder am Meer und bemerkte nicht wie er vorbeiging. Joven will heute in die Bibliothek.
Herr Cañas ist froh wieder zu Hause zu sein und er ist erleichtert, dass nun seine Schwiegertochter mit seinem Sohn auf das Meer hinaus fährt. So kann er in Ruhe mit seiner verstorbenen Frau reden.

Gestern Abend trafen sich die Volanter*innen und einigten sich darauf, den Leuchtturm 50 Meter nach Süden zu verschieben. Ob und wie dies genau gemacht werden kann, wollen sie nun abklären.
Bei seinem Gang dem Meer entlang, kommt ihm der Gedanke, wieso nicht gleich die ganze Insel 10 Meter anheben? Jetzt hat sich sein Schritt verlangsamt.
Herr Caña kommt heute wieder nach Hause. Seine Schwester gab ihm noch einen ganzen Koffer Lebensmittel mit. Glaubt die auf der Insel müssten alle Hunger leiden?

Deal?
Das Meer lässt nicht mit sich handeln. Geld hat für die Natur keinen Wert. Kaufen kann man sie nicht.
Deal!
Joven brachte heute von seinem Meergang frische Muscheln mit zum Leuchtturm. Katharina Vasces offerierte ihm dafür ein feines Mittagessen.
Mit dabei:
Schlogger
Rainer Unsinn
Demystifikation
Buddelfisch

Völlig ungestört geht Joven dem Strand entlang, so früh am morgen ist noch niemand unterwegs.
Die Zeit drängt, die Volanter müssen eine Lösung finden, wie sie den Leuchtturm schützen wollen. Der Anstieg des Meeresspiegels gefährdet den Leuchtturm. Die einen wollen einen Schutzwall bauen die anderen wollen den ganzen Leuchtturm 50 Meter zurückschieben und eine weitere Option ist ein Neubau.
Heute serviert Katharina Vasces Flammenkuchen zum Mittagessen und als Dessert gibt es Crème brûlée. Der Kobboi hat leichte Wadenkrämpfe.
Frau Adler putzt seit drei Tagen ihre Wohnung.