
„Ich will dich nie unglücklich sehen
Hoffe mit dir wieder an das Meer zu gehen.“
Wir versichern ihnen, dass auf der Isla Volante das Briefgeheimnis strikt eingehalten wird.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

„Ich will dich nie unglücklich sehen
Hoffe mit dir wieder an das Meer zu gehen.“
Wir versichern ihnen, dass auf der Isla Volante das Briefgeheimnis strikt eingehalten wird.

Keine besonderen Ereignisse.
Joven mag solche Tage.
Einfach sein.
Die Volanter*innen gehen ihrem Alltag nach. Alle scheinen eine ganz bestimmte Aufgabe zu haben und zu erfüllen.
Der Meeresspiegel steigt.

Die Küstenlinie bleibt der spannendste Ort, es könnte sein, dass man sich im entscheidenden Moment, gar nicht mehr auf der Insel befindet.

Alle Sorgen lösen sich im Nebelmeer auf, alles ist möglich. Aus der Ferne ertönt ein Nebelhorn.
Joven trägt heute zum ersten Mal seine neue Badehose, niemandem scheint dies aufzufallen.

Ferien, die Volanter*innen geniessen das Postkarten Leben.
Das Meer erzählt immer wieder eine Geschichte.

Dem Meer zuhören, wenn
du einatmest, wenn du
ausatmest, das Meer in
dir zu hören, sei leise,
achtsam: Schon fliegt
eine Möwe über deinem
Atmen legen ihre Flügel
sich auf den Wind: Ein
und aus was sind das
Leben, das Meer, der
Flug einer Möwe der
Wind dazu vielleicht
fliegst ja du

Noch eine gute Woche und dann sind Sommerferien, Joven fühlt sich jetzt schon leichter.
Der Alltag macht aber keine Pause und will weitermachen.

Ab und zu träumen sie vom fliegen, die Volanter*innen.

Das Glück, nicht zu fassen und doch ein wohlwollender Begleiter. Katharina Vasces und der Kobboi geniessen die Zeit bevor die ersten Besucherinnen beim Leuchtturm eintreffen. Der Wind und das Meer scheinen auch etwas zu feiern.

Der letzte Ferientag morgen wird es wieder Ernst. Joven läuft nicht mehr so leicht dem Meer entlang, wie gestern.
Die Erwachsenen sind alle mit ihren Sonntagsgewohnheiten beschäftigt.
Der Nieselregen kennt vermutlich keine Wochentage.