
Sie begleitet ihn schon lange auf der Reise durch das Universum. Eine seiner Socken hat ein Loch, zum Glück nicht ein schwarzes. Ansonsten wäre alles vorbei. Oder etwas ganz Neues würde beginnen.
Logbuch der Insel von Rittiner & Gomez

Sie begleitet ihn schon lange auf der Reise durch das Universum. Eine seiner Socken hat ein Loch, zum Glück nicht ein schwarzes. Ansonsten wäre alles vorbei. Oder etwas ganz Neues würde beginnen.

Ein kurzer Moment der Freiheit und des Glücks, auf der wunderbaren Reise durch das Universum mit dem Planeten Erde.
Keine Wetterdaten

Nach drei Tagen Inselurlaub kommt doch allmählich mehr Leben in ihn hinein.
Bis zum Strand hat er nur noch halb so lange wie am Montag.
Da Sand in all seinen Kleidern scheint ihn auch nicht mehr zu stören.

Alles ruhig, die Woche lässt sich noch Zeit.
Am besten nicht zu laut sprechen und sich nicht zu schnell bewegen.
Von einer grossen Welle ist auch nichts mehr zu sehen.

Der Sturm hält an.
Das Meer zeigt sich aber von der besten Seite und vollführt regelrechte Kunstwerke.
Katharina Vasces und der Kobboi sind unter Druck, sie müssen noch Sushi für eine gestrandete japanische Reisegruppe herstellen.
Die grosse Welle.

Seit 12 Stunden zieht ein Sturm mit 140< km/h über die Insel.
Der Fährbetrieb ist eingestellt und das Tram fährt nur mit reduziertem Tempo über die Insel, damit es nicht Gefahr läuft, aus den Schienen gehoben zu werden.
Am Leuchtturm pfeift und kracht der Wind unablässig, eine wahre Symphonie.
Am Stammtisch tönt es nicht ganz so harmonisch.

Schwebend in der Luft,
grünes Paradies erwacht,
Winde tragen weit
Selbstverständlich, liest der Kobboi nie die Kartengrüsse, die beim Leuchtturm in den Briefkasten geworfen werden. Aber er ist immer erstaunt, was den Leuten alles in den Sinn kommt.

Die ersten Gäste sind schon eingetroffen, Kaffee und Kuchen wird serviert und dazu viel geredet. Die Gespräche oder Worte, die Katharina Vasces und der Kobboi, mit den Besucher*innen führen oder wechseln, bleiben fast immer Bruchstückhaft. Am Abend können sie sich dann zusammen ausmalen, was der oder die vermutlich gemeint hat und sich die Geschichten selber weiter spinnen. Die Abende können oft nicht lang genug sein.

Ein Tag, um hinter der Kaffeetasse sitzen zu bleiben. Ein Sturm fegt über die Insel. Der Wind rüttelt und pfeift mit aller Kraft am Leuchtturm.
Das Sand-Salzwasser-Gemisch, das einem mit über 100 km/h entgegenkommt, wäre ein perfektes Hautpeeling. Aber sicherer ist es, hinter der Kaffeetasse sitzen zu bleiben.

Die Volanter*innen schwingen das Tanzbein und drehen sich beschwingt im Kreis. Dem Kobboi wird schon beim Zusehen schwindlig. Katharina Vasces lässt aber nicht locker. Jetzt wird getanzt.